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Basic Instinct (1992)

Eine Kritik von Dr. Phibes (Bewertung des Films: 6/10)
eingetragen am 28.08.2002, seitdem 532 Mal gelesen


Der große Skandalfilm aus den USA, zumindest in den USA. Ist Basic Instinct wirklich so ein schlimmer Film oder wurde er nur künstlich hochgepusht?


Detektiv Nick Curran (Michael Douglas) untersucht einen Mordfall, bei dem ein Mann mitten im Geschlechtsverkehr mit einem Eispickel getötet wurde. Der erste Verdacht fällt sofort auf seine Sexgespielin Catherine Tramell (Sharon Stone), eine sehr intelligente Frau und Millionen schwer.
Diese hatte bereits in ihrem Buch diese Art von Mord dargestellt. Doch alle Ermittlungen Currans verlaufen im Sand. Ferner merkt er, dass Catherine ihn außergewöhnlich gut kennt, alles von seiner Vergangenheit weiß. Curran war ein Trinker, nahm Drogen, seine Frau verübte Selbstmord usw. Curran weiß nicht, wem er noch trauen kann, sei es Catherine, oder Beth, seiner Psychologin, jeder scheint in dem Fall verwickelt...


Ja ja die Amis, was gab es in Amerika für einen Aufschrei bei diesem Film, die Sexszenen waren deutlich zu viel für die Amis. Aber seihen wir ehrlich, hier gibt es auch nicht viel mehr Sex als in anderen Filmen auch. Die längste Sexszene finden wir in der Mitte des Films, gut, da geht es auch ordentlich zur Sache, das war es dann aber auch schon, ab und zu eine halbnackte Stone, mehr aber auch nicht, halt typisch amerikanisch, viel Wind um nichts.
Das Hauptaugenmerk liegt natürlich auf Douglas und Stone; Douglas der vom nüchternen Cop, kein Alk, keine Drogen, wieder in seine alten Gewohnheiten abrutscht (welch’ neue Idee) und eine zugegebene sexy Sharon Stone, die viel sprechen und viel zeigen darf. Dazu gehört natürlich auch die ganz schlimme Bein über Bein und dann mit tiefem Blick ins Glück Szene, wobei man hier trotzdem nicht viel sieht. Diese Szene hat den Film auch noch berühmt gemacht, wobei die „interessante“ Stelle maximal eine Sekunde zu sehen ist, ob echt oder nicht, keine Ahnung.
Der Film ist so aufgebaut, dass man bis zum Ende nicht weiß, wer die Mörderin ist, war wohl auch so von Verhoeven gewollt. Das Ende ist bewusst offengelassen, da kann sich jeder seine eigene Meinung bilden, wie es weitergehen könnte.


Fazit: Netter Erotikfilm mit gar nicht so viel Erotik, wie man zuerst denkt. Quasi viel Wind um fast gar nichts, man wird aber unterhalten.


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