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X-Men - Der letzte Widerstand (2006)

Eine Kritik von Leon Gaultier (Bewertung des Films: 5/10)
eingetragen am 25.05.2006, seitdem 444 Mal gelesen


Erstmal vorweg... Wer bisher nur die ersten beiden Teile gesehen hat und kein Anhänger der Comics ist, wird diesen Film lieben. Es ist wirklich großes Aktionkino, was jedem Nicht_Fan verzaubern wird. Ich war im Kino und bekam von einigen Leuten, die die Comics nicht kennen nur gutes Feedback. Es kamen Kommentare wie zB "WOW, besser als ich gedacht habe." oder "ich fande den Film richtig Aktiongeladen."

Nun kommt meine Kritik, die sich den vorherigen Kritiken nicht annähernd anschließen wird, vieleicht, weil die vorherigen Kritiker die Comics und die Trickserie nie so verfolgt haben, wie manch anderer.

Ratner schafft es überhaupt nicht an die ersten beiden Teile anzuknüpfen. Er schneidet in "seinem" X-Men Teil eine Menge Storys an, die aber nicht zuende geführt werden oder letztentlich Sinnlos sind, weil sie im Nachhinein keine Roller mehr spielen. Angels Story ist völlig unnötig, da hätte man lieber auf einen anderen, wichtigen Mutanten eingehen sollen. Es gibt viele Kurzauftritte von Mutanten, die frei erfunden sind und nie in der Trickserie oder den Comics zum Vorschein kamen. Die Untergrundmutanten, von denen sich einige Magnetos Bruderschaft anschließen sollen meiner Meinung nach die "Morlocks" darstellen, was in dem Film aber nie erwähnt wird.

Ich möchte hier nicht zuviel über den Film verraten, weil einige Leser ihn sicher noch sehen möchten, aber eins kann ich sagen: es werden Charakter geopfert, die in den Comics nie sterben würden, weil sie zu wichtig für die Serie sind und ein Teil der Serie darstellen. Mir kam es so vor, als wollten diese Personen im dritten Teil gar nicht mehr als Schauspieler aktiv sein und segnen daher nach kurzer Zeit das Zeitliche.

Die Figur Jean/Phoenix ist auch nicht richtig dargestellt, obwohl Jean in dem Film trotzdem gut rüber kommt.

Die Kämpfe von Wolverine sind nicht hart insziniert, wie manche sagen, sondern eher etwas lau, seine Attacken wirken nicht wie die eines wilden Tieres. Ganz anders als in Teil 1 & 2.

der positive Lichtblick ist Storm, sie bekommt viele Szenen, was glaube ich daran liegt, dass sie nach ihrem Oscar Gewinn eigentlich keinen Nebenrolle im dritten Teil spielen wollte. Ich denke mal, sie hat nur wieder mitgewirkt, weil sie eine der Hauptfiguren in diesem Film darstellt.

Mehr werder ich hier nicht erzählen...

Ich gebe mal zwei Benotungen ab, einmal für einen eingefleischten X-Men Fan und einmal für einen "Fan" der Kinofilme...

Comics-Fan: 5/10

KinofilmFan: 8/10

Ich habe die ersten beiden Teile wirklich vergöttert, der zweite Teil kam bei mir sogar noch vor den beiden Spidermann Teilen. Um so enttäuschter bin ich vom dritten Teil....


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