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Monster AG, Die (2001)

Eine Kritik von huette 2001 (Bewertung des Films: 9/10)
eingetragen am 21.09.2002, seitdem 398 Mal gelesen


Story:

Die Monster aus Monstropolis gewinnen Ihre Energie durch Kinderschreie!! Professionelle Erschrecker aus der Monster AG erschrecken jeden Tag Menschenkinder aus aller Welt. Deren Schreie werden dann in Strom etc. umgewandelt!!
Mike und Sully sind zwei Mitarbeiter der Monster AG. Sully ist der Erschrecker und Mike sein Assistent. Eines Tages bemerken die beiden allerdings nicht, dass während Ihrer Arbeit ein Menschekind (namens Buh) in die Monster AG gerät. Diese gelten hier als hochgradig giftig!!
Das Chaos ist somit perfekt. Denn die beiden müssen das Kind wieder unbemerkt nach Hause schaffen, da es in Monstropolis sonst eliminiert wird!!

Positive Kritik:

Von der Story her, ist der Film vielleicht nicht der beste. Die Umsetzung ist allerdings um so besser!! Der Film ist perfekt vom Computer animiert und speziell die beiden Hauptdarsteller überzeugen durch und durch!!
Mike ist der kleine, grüne, einäugige, von sich überzeugte Assistent der ganz nebenbei noch seine Beziehung retten muss und Sully ist der nette, hilfsbereite Kindererschrecker der das kleine Menschenkind plötzlich richtig lieb gewinnt.
Aber auch viele andere Nebencharaktere sind auf Ihre Art komisch!!!
Gesondert zu erwähnen ist der „Softeis verschlingende“ Yeti mit bayerischem Akzent. Schade das er nur relativ kurz zu sehen ist!!
Auch gut gelungen sind die Outtakes, welche den gesamten Abspann bilden. Solche gab es auch schon in anderen Disneyfilmen zu sehen und mittlerweile wartet man schon darauf!!

Negative Kritik:

Leider hält Disney an alte Gewohnheiten trotzdem fest!! Zum Ende wird erheblich auf die Gefühlsdrüse gedrückt!! Speziell wenn sich Mike und Sally von Buh verabschieden müssen, wird es zu Gefühlvoll. Das es zu einem Happyend kommt, dürfte klar sein. Nur hätte man auch das lustiger gestalten können.
Auch ein Kritikpunkt wäre das kleine Kind Buh selbst. Es brabbelt die ganze Zeit vor sich hin. Das ist sicherlich auch Geschmacksache, allerdings noch erträglich.

Fazit:

Die Monster AG ist ein Film für die ganze Familie. Teilweise richtig zum Lachen, andererseits auch spannend und perfekt animiert. Wenn das Ende auch ein bisschen witziger gewesen wäre bekäme er die Höchstwertung. So bekommt „nur“ 9/10 Punkte.

Zusatz:

Hier zu erwähnen ist der absolut geniale Vorfilm „Der Vogelschreck“. Er geht ca. 7 min. und handelt von kleinen Vögeln auf einer Oberleitung und deren Kampf mit einem großen, tollpatschigen Riesenvogel. In dem Film wird zwar kein Wort gesprochen, aber die Animation der Vögel ist absolut gelungen und bringt ein Lacher nach dem anderen hervor!! Einfach perfekt!! Für den Vorfilm gibt es 10/10 Punkte!!!!
Auf der DvD ist ebefalls ein weiterer Kurzfilm zu finden. Dieser handelt von den beiden Monstern Mike und Sully. Mike hat sich ein neues Auto gekauft, will es Sally nun zeigen, kommt damit aber gar nicht zurecht. Die Idee die beiden mal einen Auftritt abseits des Hauptfilm zu geben, war super. Auch dieser Kurzfilm ist absolut gelungen und bekommt 9/10 Punkte.


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