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Omen, Das (2006)
Eine Kritik von alpha&omega (Bewertung des Films: 8/10) eingetragen am 17.09.2006, seitdem 1001 Mal gelesen
Der kleine Satansbraten Damien erfährt im Remake von „Das Omen“ seine zeitgenössische Umsetzung.
Vorweg:
So ist das mit den Remakes...sie müssen sich schon ganz schön warm anziehen, wenn sie auf das Publikum losgelassen werden. Unendlich viele enttäuschende Neuverfilmungen lassen den Term „REMAKE“ schon fast zu einem Schimpfwort verkümmern und so ist es dem „gebeutelten“ Publikum nicht grundsätzlich zu verdenken, dass sie gegenüber Neuadaptionen eine gesunde Skepsis an den Tag legen.
Da gibt es jedoch die hartgesottene Riege der Konsequentnihilisten, die in jeglicher Neuverfilmung eine inadäquate Umsetzung sichten möchten. Dem ist nicht immer so und speziell bei „Das Omen“ nicht!
Natürlich, die negativen Erfahrungen prägen: Die Enttäuschung nach dem teuren Kinobesuch; Die empathische Videothekenhilfe, die einem ihre starke Schulter zum ausheulen anbietet und und und...
Eine Frohe Botschaft gibt es: bei „Das Omen“ ist dem Regisseur John Moore eine hervorragende Adaption gelungen.
Zur Story:
Der Geburtstag Damiens ist schon numerologisch gesehen ein diabolisches Indiz, denn er wurde am 6.6 um 6 Uhr geboren. Katherine Thorn, die zum gleichen Zeitpunkt gebährt, aber das Kind verliert, bekommt von ihrem Mann Robert und einem Priester unseren kleinen Satansbraten Damien untergeschoben.
Damien wird älter und Katherine bemerkt das ihr Kind nicht so wie die anderen tickt. Am fünften Geburtstag Damiens geschieht dann ein Unglück...Eine Bedienstete Stürzt sich vom opulenten Haus des Anwesens vor gesammelter Kindergeburtstagstruppe in den Tod. Immer mehr Menschen sterben in Damiens Umgebung und auch das neue Kindermädchen erscheint ein wenig suspekt. Katherine ist terrorisiert von ihrem Sohn, der ihr langsam aber sicher auch an den Kragen will. Die Fotos von Damien die Keith Jennings auf der Geburtstagsparty geschossen hat belegen das mit Damien etwas nicht in Ordnung ist...Robert erkennt, dass sein Stiefsohn der Sohn Satans ist und versucht ihn mit der Hilfe des Fotographen, zu stoppen...!
„Das Omen“ ist in Punkto Spannung dem Zuschauer gegenüber fordernd! Hier trägt in besonderem Maße die schauspielerische Darstellung des kleinen Damien bei. So ist es ungemein schwer non-verbal, denn nur selten spricht unser Bengel ein Wort, einen Charakter filmisch darzustellen.
Natürlich bringt die Story nicht viel neues zu Tage, aber das Involvieren von heutigen Geschehnissen wirkt sehr positiv auf den Zuschauer. Es kann eine erneute Identifikation mit dem Film stattfinden.
Die restlichen Schauspieler, außer Mia Farrow in der Rolle des „Kindermädchens“, sind unterdurchschnittlich, was dem Film ein wenig an intensität nimmt.
Dadurch das die Story relativ schnell greift und der Schlawiener Damien mit seinem satanischen Schabernack schnell loslegen kann, kommt auch keine Langeweile auf.
Bildgewaltig ist "Das Omen" auf jeden Fall...Es sei auf die "Badszene" hingewiesen!
Trotz der positiven Empfindungen für die Neuverfilmung von „Das Omen“ stellt sich die Frage, ob es nötig ist so einen Klassiker zu reinszenieren? Ich persönlich kann dies bejahen, da der Zeitgeist gut erfasst und passend in das alte Konzept verarbeitet wurde.
In diesem Sinne gebe ich 7,5 von 10 Punkten. 2,5 Punkte Abzug wegen den unterdurchschnittlichen Darstellern Lievs und Schreiber. Ansonsten ist "Das Omen" eine sehr gute Adaption des Klassikers. Folglich unterhaltsam und sehenswert!
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