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Django - Ich will ihn tot (1968)

Eine Kritik von Frankie (Bewertung des Films: 7/10)
eingetragen am 07.02.2004, seitdem 758 Mal gelesen


"Django - Ich will ihn tot" ist ein kleiner, feiner Rachwestern:

Django (Craig Hil) kommt mit seiner Schwester in eine Stadt. Während seiner Abwesentheit wird sie misshandelt und getötet. Als Django wiederkommt, findet er nur einen kleinen Beutel als Anhaltspunkt. Er erfährt vom Wirt, dass dieser einem Banditen gehört, der oft für den Waffenhändler Mallek arbeitet. Django wendet sich an den Sheriff, doch dieser will ihm nicht helfen, sondern töten, da Django aus Notwehr zuvor den Bruder des Sheriffs umgebracht hat. Doch auch alleine findet Django schnell den Standort von Malleks Farm heraus. Dort trifft er auf Malleks Hausmädchen Aloma. Durch ihrer Hilfe erfährt er, dass Mallek plant die Friedensgespräche zwischen den Nord-und Südstaaten zu sabotieren, damit er mehr Waffen verkaufen kann. Zu dieser "Sabotageeinheit" gehört auch der Mörder von Djangos Schwester. Django verfolgt die Bande und stellt den Mörder seiner Schwester...

Auch wenn die Story nicht die Innovativste ist, so wurde sie jedoch hervorragend und schnörkellos umgesetzt. Der Film bietet so gut wie keine Längen und baut die Spannung kontinuierlich auf. Der Zuschauer fiebert mit, wie Django auf seinem Rachefeldzug vielen Gefahren ausgesetzt ist und sich immer im letzten Augenblick retten kann. Auch ist dieser Genrevertreter von der härteren Sorte: Es wird gefoltert, geprügelt und reihenweise Leute erschossen.

Craig Hill spielt den Part des Django durchweg überzeugend, kann jedoch nicht an Franco Nero, dem Ur-Django, herankommen. Der Zuschauer nimmt ihm die Rolle, des harten und skrupellosen Rächers ab und fiebert mit ihm mit.
Die restlichen Schauspieler sind nur Nebendarsteller und stehen im Schatten von Craig Hill, deshalb braucht man sie auch nicht zu erwähnen.

Die Musik ist in diesem Film besonders gut. Die einzelnen Stücke untermalen sehr gut die allgemeine Grundstimmung und tragen zur Prägung der Atmosphäre herbei.

Auch der Kameramann leistet gute Arbeit. Er fängt die schönen Sets sauber ein, streut tolle Landschaftsafnahmen herein. Auch bei schnelleren Szenen bleibt die Kamera meist ruhig und wackelt so gut wie nicht.

Ich kann diesen Film eigentlich jedem Westernfan ans Herz legen. Der Film besticht durch die tolle Leistung Craig Hills und die Härte. Da kann man bei der 08/15 Story ruhig ein Auge zudrücken.


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