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Donnie Darko (2001)
Eine Kritik von Adam Kesher eingetragen am 07.03.2005, seitdem 810 Mal gelesen
Der psychisch kranke Schüler Donnie Darko (Jake Gyllenhaal) leidet unter der Oberflächlichkeit seiner kleinen Heimatstadt. In einer Welt, die von karrieristischen Strebern und gebrannten Außenseitern, puritanischen Lehrern und bigotten Weltverbesserern bevölkert wird, erscheint ihm ein riesiger Hase, der ihn anspornt, etwas gegen die Zustände zu unternehmen…
Ein Film wie Rubiks Würfel: Man könnte Stunden damit verbringen, ihn zu ordnen. Doch es lässt sich bereits nach wenigen Drehungen abschätzen, dass die Erkenntnis am Ende die Tragweite von sechs gleichfarbigen Seiten nur schwerlich übersteigen wird. Der labyrinthische Science-Fiction-Thriller versucht durch die Augen eines psychisch kranken Jugendlichen, der gegen die gedankliche Einfalt seiner äußerlich heilen Umgebung aufbegehren will, neue An- und Einsichten zu gewinnen. Leider können die halbherzigen Thesen, die unentschlossen zwischen Rebellion und Schicksalsergebenheit hin- und herpendeln, den erzählerischen Aufwand in keiner Weise decken.
 | "Surprise me!" BETA |
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