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Ansicht eines Reviews
Borat - Kulturelle Lernung von Amerika um Benefiz für glorreiche Nation von Kasachstan zu machen (2006)
Eine Kritik von Sefriot (Bewertung des Films: 9/10) eingetragen am 13.11.2006, seitdem 482 Mal gelesen
Der uns schon als "Ali G." bekannte Selbstdarsteller Sacha Baron Cohen zeigt uns nun als Borat - im gleichnamigen Film, die Sicht von Kasachen auf die westliche Welt.
Cohen spielt so überzeugend und dämlich seine Rolle, dass man fast
nicht vermuten könnte dass es ungefakte Aufnahmen sind. Oft geht dabei
der Humor weit unter die Gürtellinie, aber genau das macht den Film
Borat eigendlich aus. Er zeigt ungeschont die wahre Identität der meist
selbstverliebten Amerikaner. Und so entpuppt sich die mit unzähligen
Gags gespickte Komödie in Wahrheit doch als Sozialkritik der USA. Was
allerdings nicht heißen soll, dass Borat primär kein Lachfilm ist.
Obwohl viele Gags sehr derb sind, bleibt mit Sicherheit kein Auge
trocken und kein Bauch ohne Lachkrämpfe.
Fazit: Für mich persönlich war Borat bis jetz der Film des Jahres 2006.
Ich kann mich nicht erinnern im Kino das letzte mal so gelacht zu haben
und obendrein ein solch brüllenden Kinosaal erlebt zu haben. Dabei
bleibt er insgeheim stets gehaltsvoll und auch niveaulos. Aber genau
diese Mischung, aus tiefschlägigen Gags, das Bild der Amerikaner und
Borats sympathische Person machen diesen Film so speziell und gut.
Ich kann mir durchaus vorstellen dass der Film nicht jedermanns
Geschmack trifft. Wer aber nur etwas für schwarze Komödien übrig hat
wird diesen Film lieben.
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