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Borat - Kulturelle Lernung von Amerika um Benefiz für glorreiche Nation von Kasachstan zu machen (2006)

Eine Kritik von Kitschig (Bewertung des Films: 1/10)
eingetragen am 09.12.2006, seitdem 757 Mal gelesen


Borat...
Ja, also was soll ich sagen ?
Selten hab ich in den letzten Jahren ein Film gesehen, der wirklich einzig und allein nur als ein Machwerk bezeichnet werden kann.
Es geht hier gar nicht um eine Art von mißlungenem Sarkasmus gegenüber den kasachischen Nation, sondern vielmehr um eine Anreihung von Geschmacklosigkeiten auf tiefstem Niveau.
Den, den der Film nämlich wirklich in den Dreck zieht, sind hier nämlich die Juden.
Und dafür wird auch Sasha Baron Cohen - obwohl selbst Jude - keine Entschuldigung haben.

Aber genug der Emotionalitäten:
In "Borat" geht es um eine Art "Journalisten"(?) aus Kasachstan, der nach Amerika reist, um für seine Nation "Kulturelle Lernung von Amerika um Benefiz" zu schaffen, wenn er nach Hause kommt.
(Was für eine widerliche Verunglimpfung für einen Kasachen. Als ob dort keiner bereit wäre, sich auf die Sprachverhältnisse in anderen Nationen einzustellen)
Während seines Amerika-Ausfluges sieht Borat dann eine Folge von Baywatch mit Pamela Anderson und ist fortan auf der Mission, diese zu finden und zu heiraten.

Der Film ist ansonsten in einer Art Amateurfilm gedreht. Wieso ist mir allerdings schleierhaft. Geld für ne anständige Kamera wird das Film-Team bestimnmt gehabt haben.

Das ganze Geschehen des Filmes ist ansonsten relativ einfach zu beschreiben.
Borat fährt von Location zu Location, auf der Suche nach dummen Opfern, die sein Spielchen mitspielen wollen, gewollt oder ungewollt.
Da ist es vollkommen egal, womit man schocken kann. Seien es rassistische Südstaatler oder mal schnell für den Film bezahlte Komparsen, die das traurige Spiel retten sollen. Herr Cohen schafft es nämlich an keiner Stelle.
Na gut, seien wir mal nicht zu hart. Die Szene, in der er zu den Schwarzen in einem offensichtlichen Ghetto von Atlanta fährt, fand ich sogar beinahe sowas wie gewagt.
Der Rest des Filmes ist - Borat will sogar ganze 79 Minuten unterhalten - derart prophan und das ist wirklich schon das Beste, was ich darüber sagen kann.
Fazit: Filmisch wie aussagetechnisch ein komplett unterdurchschnittlicher Film. Für diese Art von Humor konnte ich leider keine Toleranz aufbringen.
Schade, denn Ali G. fand ich sogar wirklich witzig.


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