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Crank (2006)
Eine Kritik von Dying Dragon (Bewertung des Films: 8/10) eingetragen am 04.10.2006, seitdem 514 Mal gelesen
Endlich mal was anderes als die übliche Actionware von der Stange. "Crank" hat seinen Namen auf jeden Fall zu Recht verdient, denn so einen durchgeknallten Film hat man selten gesehen.
Die Kamera steht fast keine Sekunde still, die abgefahrensten Ideen geben sich im Minutentakt die Klinke in die Hand und unser Held rennt oder fährt sich derweil die Seele aus dem Leib. Die Story dürfte ja mittlerweile bekannt sein, deswegen gehe ich jetzt auch nicht weiter auf sie ein. Die Idee mit den Adrenalinschüben ist jedenfalls endlich mal neu, und Herr Statham lässt sich allerhand einfallen, um nicht plötzlich einzupennen und nie mehr aufzuwachen. Es geschieht in den 80 Minuten dermaßen viel, dass andere Regisseure mit den ganzen Einfällen locker zwei Filme hätten drehen können.
Einige Auszüge gefällig, was unser Protagonist so alles tut, um sich wach zu halten? Mit dem Auto durch ein Einkaufszentrum brettern, sich in einer Kneipe mit einer Gruppe Schwarzer anlegen, seine Hand auf ein heißes Waffeleisen legen, Sex inmitten einer johlenden Menschenmenge, Elektroschocks im Krankenhaus geben lassen oder andauernd Nasenspray schniefen. Dies sind nur ein paar Beispiele von vielen, welche den Film (fast) nie langweilig werden lassen. Ab und zu gibt es zwar ein paar kleinere Hänger, aber da kann ich großzügig drüber wegsehen.
Für all die großartigen Ideen kann ich nur meinen nicht vorhandenen Hut zücken und hochverdiente 8 Punkte springen lassen!
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