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Crank (2006)
Eine Kritik von Kizu (Bewertung des Films: 8/10) eingetragen am 06.01.2007, seitdem 421 Mal gelesen
Nicht einfach, dieses chaotische Stück Filmkunst zu beurteilen. Und bevor ich nun zu weit aushole, beschränke ich mich auf die Oberfläche. CRANK, perfekt besetzt mit Jason "the Transporter" Statham, ist eine nicht mal 90-minütige, absolut im Videoclipstil eingefange Tour de Force. Wenn ich mal nichts anderes zu tun habe, werde ich mich mal ans Zählen machen, aber spontan würde ich sagen, dass der Film die Anzahl der Schnitte von NATURAL BORN KILLERS noch um Längen schlägt - kommt extrem anstrengend und aggressiv! Schon stark, bietet dabei fast jede Einstellung viele künstlerische und oft auch noch sehr innovative Bildinformationen! Der Film zeigt dabei nichts als abgefahrene, total durchgeknallte Charaktere, teilweise sehr absurde, aber oft auch in die Magengrube schlagende Gewalt.
Auch die Szenen, bei denen man zunächst irritiert die Stirn runzelt (Sex auf dem Bürgersteig vor tausenden von Zuschauern), entpuppen sich letztlich als sehr passend und unterhaltsam. So habe ich an dem Film, der mit seinen gerade mal 88 Minuten (Abspann inklusive!) sehr lakonisch daher kommt, rein gar nichts auszusetzen, muss ihn aber vielleicht auch nch ein zweites Mal schauen, um mir eine wirklich kompetente Meinung bilden zu können. Eines steht jedenfalls fest; niemand hätte die Rolle des amoklaufenden, zum Tode verurteilten Ex-Killers besser spielen können als Statham. Der Mann hat einfach die nötige Physis und Markanz! 8/10
 | "Surprise me!" BETA |
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