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Straßen der Gewalt (2006)
Eine Kritik von sir1ree (Bewertung des Films: 10/10) eingetragen am 27.02.2008, seitdem 444 Mal gelesen
Manchmal passiert es eben doch noch. Da legt man sich für schlappe vier Euro einen Gangsterfilm aus Asien zu und in Erwartung irgendwelcher Action von der Stange bekommt man ein richtiges Highlight geboten. Straßen der Gewalt ist ein waschechtes Gangsterepos mit allem drum und dran. Der Zuschauer begleitet einen anfangs relativ kleinen Gangster beim Aufstieg bis fast an die Spitze des Syndikats und eben auch beim unvermeidbaren Fall. Das Ganze ist auf Grund der hervorragenden Schauspieler, die ihre vielschichtigen Figuren sehr menschlich und nahbar darstellen, der superspannenden Story und dem ungeheuren Realismus, mit dem das kriminelle Milleu gezeichnet wird, ein Muss für jeden Cineasten. Der Film findet genau die Mitte zwischen knallhartem Gangstergetöse und tiefgründiger zwischenmenschlicher Dramatik und ist dabei vielen ähnlichen Werken aus Amerika haushoch überlegen. Hier stimmt einfach alles: Die Atmosphäre, die Musik, die stimmig eingefangenen Bilder und die seltenen, doch toll anzusehenden Actionszenen. Mit Abstand einer der besten Filme, die ich aus Asien in letzer Zeit gesehen habe.
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