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Ricky Bobby - König der Rennfahrer (2006)
Eine Kritik von Killswitch (Bewertung des Films: 9/10) eingetragen am 26.09.2007, seitdem 460 Mal gelesen
Ricky Bobby - König der Rennfahrer
Um eines vorweg zu nehmen, "Ricky Bobby" hat wirklich alles, was eine herausragende Komödie haben muss! Aber ich nehme nichts vorweg, ich schlüssle alles schön auf..
1. Die Story
Jene ist beileibe keine 08/15 Thematik. Hier wird auf Bleifuss geschaltet und dabei sogar mit Tiefgang. Ricky Bobby ist ohne Vater aufgewachsen. Nur einmal, im Alter von 10 Jahren, hat er seinen Vater bei einer "Was ist dein Dad von Beruf" Verantstaltung in der Schule gesehen. Da riet ihm sein Vater einen Satz zu befolgen, der von nun an seine einzige Lebensmaxime sein soll. "Nur Sieger sein zählt, alles was danach kommt ist nichts!" Nun denn, Ricky ist eigentlich Mechaniker beim StockCar-Racing und als der eigentliche Fahrer ausfällt, springt Ricky ein. Mit durchschlagendem Erfolg!
Die Story ist einfach gestrickt, weiß aber durchaus zu gefallen. Ich würds am besten so beschreiben: "Tage des Donners zum lachen"...
2. Die Darsteller
Da haben wir mit Will Ferrel (Old School, BeWitched, Schräger als Fiktion, Die Eisprinzen) wohl den momentan besten Comedy-Star den es gibt. Ferrel lebt den Film, er ist einfach der Film. Stumpf wie "intelligent" schafft der gute Will es ständig einen zum lachen zu bringen. Und genau DAS ist die Essenz einer guten Komödie! Sacha Baron Cohen (Borat, Ali G.) macht seine Sache allerdings auch sehr gut. Als schwuler, französischer Ex-Formel-1-Rennfahrer macht er "Ricky Böbbü" das Leben zur Hölle. Die beiden im Wortgefecht, der Hammer! Allerdings schafft Cohen es nicht, an dem grandiosen Ferrel vorbei zu kommen.
Aber was ist ein guter Film, ohne gute Nebendarsteller? Richtig, nix! Und da haben wir auch gestandene Hollywood-Darsteller in der Besetzung. Unter anderem hätten wir da John C. Reilly (Der Sturm, Im Vorhof der Hölle, Boogie Nights, Gangs of New York) als Cal Naughton Jr, der den besten Freund Bobby's nimt, Gary Cole (In the Line of Fire, The Gift, One Hour Photo) als Ricky's Dad und Michael Clarke Duncan (The Green Mile, Armegeddon, DareDevil) als Chef-Mechaniker Lucius Washington. Perfekte Besetzungen!
3. Action
Die ist für eine Komödie aller Ehren wert! Super Choreographierte Renn-High-Speed-Action aller erster Güte, gepaart mit rasanten Überholmanövern und atemberaubenden Crashs. Hier hätte sich Sylvester Stallone mit Driven eine Scheibe abschneiden können! Wirklich Erstklassig!
4. Soundtrack
Wunderbar! Hier passt jeder Song zum nächsten Crash, zur nächsten Situation, zum nächsten Gag! Hauptsächlich (und ich hoffe das spricht nicht nur mich an) handelt es sich hier um handfesten Rock bis hin zu einigen Trash-Metal-Brettern! Hervorragend stimmig!
FAZIT:
Alles in allem eine Super-Komödie mit grandiosen Darstellern, aberwitzigen Gags, perfekt positionierten One-Linern sowie geilem Soundtrack und furioser Action. Einziger Wehrmutstropfen ist die Lauflänge von 117 Minuten, die leider ein paar Längen birgt, aber nicht sonderlich schwer ins Gewicht fallen.
Sehr zu Empfehlen!
9/10
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