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Dark Corners (2006)
Eine Kritik von mali (Bewertung des Films: 3/10) eingetragen am 18.03.2008, seitdem 769 Mal gelesen
Grenzen zwischen Wahn und Wirklichkeit die verschwimmen, Traumsequenzen innerhalb von Traumsequenzen und verschachteltes aufwachen (oder auch nicht) aus einem Albtraum mit einem Schockmoment - nur um kurz darauf aus einem Albtraum zu erwachen (oder auch nicht). Wie innovativ, das gab es ja noch nie ... * gähn *
Mindestens ebenso konfus und am Rande des Wahnsinns wie die Protagonistin (Hallo Frau Birch? Drehbuch überhaupt vorher mal gelesen?) des Films ist dann auch nach kurzer Zeit der Zuschauer, den was einem hier geboten wird ist an Blödsinn kaum noch zu unterbieten. Die jeweiligen Sequenzen scheinen fast völlig willkürlich aneinandergereiht zu sein. Durchblick wann, was und warum stattfindet hatte ich schon nach einer halben Stunde nicht mehr so wirklich und ich glaube dem Regisseur und den Darstellern erging es ähnlich.
Mehr schlecht als recht klaut der Film bei Vorlagen wie Lynch, Carpenter und den zur Zeit so angesagten Ekel-Schockern und auch Asia-Horror war offenbar beim schreiben des Drehbuchs (gab es eins?) im Kopf des Drehbuchautors präsent. Letzterer ist übrigens mit dem Regisseur identisch.
Ich bin mir sicher dass es wieder eine Klientel geben wird, die dem Film Tiefe und verschachtelte Symbolik bescheinigen wird, aber es gibt ja auch Leute die etwas philosophisches in Spencer & Hill Filmen sehen.
Ich habe übrigens 3 Anläufe gebraucht ihn zu Ende zu schauen, ein Film zum vergessen. 3 Punkte gibt es gerade noch für ein paar wenige gelungene Schock-Sequenzen.
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