Ansicht eines Reviews

Jason X (2001)

Eine Kritik von Blade Runner (Bewertung des Films: 8/10)
eingetragen am 16.08.2001, seitdem 4813 Mal gelesen


Jason is back, und wie! Vergesst die Comebacks von Michael Myers und Chucky. Jasons Rückkehr ist mit Abstand die beste....

Story: Natürlich wie bei den Freitag Teilen bekannt nicht so innovativ. Jason soll in der Zukunft vom Militär verfrachtet werden. Im Crystal Lake Research Lab gelingt es ihm jedoch sich zu befreien. Er meuchelt alle bis auf eine Wissenschftlerin nieder, die ihn einfriert. Ein paar 100 Jahre später kommt ein Raumschiff vorbei ( sieht stark nach dem Landungsschiff aus dem PC Spiel Quake 2 aus) und nimmt beide Eingefrorenen Personen mit. Die Wissenschaftlerin wird aufgetaut und Jason nebenbei auch.
Ratzfatz geht er seinem Hobby nach und hat auch schon der ersten Blondine das Gesicht zertrümmert, noch kurz ein wenig Werkzeug mittnehmen und erstmal das Raumschiff erkunden, dabei hier und da mal ein Besatzungsmitglied zerlegen. Nachdem er alle Soldaten und einen Grossteil der Besatzung getötet hat, wird ein Android auf ihn angesetzt, der ihn tötet. Doch das ist nicht das Ende. Ein Fehlfunktion in einer der Mediapparate sorgt dafür, das Jason per Nanotechnik getunt wird :-) Als erstes nimmt der den Androiden auseinander, daan geht es ab auf ein Holodeck, wo das alte Crystal Lake simuliert wird und sofort ein paar Mädels in Schlafsäcken zu sehen sind. Jason mülmert erstmal locker drauf los...
Die Überlebenden retten sich in Rettungsschiff und Jason fliegt durch den Weltraum, als das Raumschiff explodiert. Zusammen mit einem Besatzungsmitglied, das ihn festhält tritt er in die Atmosphäre der 2. Erde ein. Wie er stirbt sieht man nicht. Nur ein Paar Teenager am Crystal Lake und eine zu Boden sinkende Maske...

Atmosphäre: Also Weltraumatmosphäre tritt nie auf und das Blockhüttenflair fehlt natürlich, was an dem Film so hammer war, waren die Zuschauer auf dem Fantasyfilmfest. 1000 Zuschauer sitzen da und grölen mit, wenn Jason mal wieder einen gemeuchelt hat ( einer neben mir hat sogar am Ende geheult....). Geil auch die Stimmung schon beim Vorspann als bei Namen wie Cunningham und Manfredini applaudiert wurde. Ein "Jason, pass auf" war auch geil, als er grad lustig dabei war die Soldaten zu zerlegen. Der schwarze Humor und die Situationskomik machen den Film so gut. Ich habe den Film 10 Punkte gegeben, obwohl ich nicht weiss ob der Film bei einem "normalen" Publikum oder auf DVD auch so gut rüberkommt. Sowas geiles wie dort aufm FF, habe ich noch NIE bei einem Film erlebt...

Musik: Das typische "Che,che,che" ist natürlich mit dabei :-)
Die alte Mucke der Serie wurde im Grunde nur ein wenig modernisiert. Gut gelungen, wie ich finde.

Darsteller:
Tja, alles No-Names! Allerdings viele hübsche Mädels dabei. Schauspielerleistungen sind nicht umwerfend, aber zufriedenstellend. Außer natürlich Kane Hodder als Jason
:-)

Special Effects:
Da war ich positiv überrascht, dachte da kommen billige PC Effekte daher. Gut, man sah das ein Teil aus dem Computer war. Aber keine Szene sah richtig billig aus. Die Optik der Effekte erinnerte mich irgendwie an Pitch Black.

Was macht diesen Film aus?
Im Grunde ist es die Selbstparodie und die Tötungszenen, was den Film so gut macht. Wenn am Ende der Überjason auftaucht ,am Crystal Lake 2 Mädels in ihren Schlafsäcken zusammenschlägt und am Ende die letzte noch an den Baum schlägt ist es mit der Ernsthaftigkeit vorbei! Der schwarze Humor der Besatzung tut sein übriges......
Die Tötungszenen sind wirklich verdammt gut ausgearbeitet! Die Bohrerszene, wo der Tote sich dran runter dreht, sah sehr gut aus. Genauso wie die sehr realistisch wirkende Kehlenschnittszene. Dazu kommt dann zb Situationskomik. Beispiele:
Ein Soldat schiesst auf Jason, der dann rückwärts auf einen Harken läuft. Der Soldat zieht ihn hoch, dreht sich mit dem Rücken zu ihm macht Meldung das er ihn hat und schiesst ihm vorher noch in die Beine. Jason zieht sich einfach selber vom Haken. In der nächsten Szene sieht man den Soldaten ohne Unterleib herumkriechen.
Oder auch als als Jason von dem Androiden zerschossen wird und als Reaktion nach dem Motto "Was soll der Scheiss, du störst" einfach eine Machete nach ihr wirft.

Anspielungen: Wer Half Life, Doom und Quake 3 kennt, dem wurd auffallen das, dass Wort "BFG" ( Big fucking gun, Waffe aus Doom) fällt und die Waffen nach Quake 3 (Shotgun) und Half Life ( Strahlenwaffe) designt wurden. Netter Gag, wie ich finde.

Schlusswort: Schade, das es wohl noch lange dauern wird bis er nochmal in Deutschland in den Kinos zu sehen sein wird. Hier wird bestimmt auch wieder eine Menge Humor gegenüber der O-Synchro verloren gehen.... Ich freue mich auf die unrated RC 1 DVD :-)

Fazit: DAS Comeback und DIE Parodie einer Horrorlegende überhaupt und würdiges Ende (???) einer legendären Serie. Ich bin von dem Film schwer begeistert, obwohl ich die ersten 9 Teile nicht mag.


Surprise me!
"Surprise me!" BETA
Lassen Sie sich überraschen! Wir führen Sie zu einem zufälligen Treffer zu einem Thema Ihrer Wahl... Wollen Sie eine andere Kritik von "Blade Runner" lesen? Oder ein anderes Review zu "Jason X (2001)"?


Zur Übersichtsseite des Films
Liste aller lokalen Reviews von Blade Runner

Zurück





Copyright © 1999-2012 KI Media GbR
Alle Rechte vorbehalten.
Nutzungsbedingungen · Werben · Impressum
Hosted by Net-Build



Quicksearch






User-Center

Benutzername: 
Paßwort:
Login nur für diese Sitzung:

·

721 Besucher online





Abonnement


Abonnement - Bitte erst anmelden
Melden Sie sich bitte an, um Abonnements vornehmen zu können



Neue Reviews


Hereafter - Das Leben danach (2010)
Get the Gringo (2011)
Blade 2 (2002)
Shaolin - Warteliste des Todes (1979)
Letzte Haus links, Das (1972)



News


Unser News-Bereich wurde überarbeitet und wird in Kürze weiter ausgebaut werden, damit Sie stets aktuell über alle Neuigkeiten rund um die Welt des Films informiert sind.

» Zum neuen News-Bereich