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Fog - Nebel des Grauens, The (1980)
Eine Kritik von marcello (Bewertung des Films: 9/10) eingetragen am 14.06.2002, seitdem 552 Mal gelesen
Eines Nachts, kurz vor der Geisterstunde, erzählt ein alter Seebär einer Gruppe von Kindern am Strand von Antonio Bay eine Gespenstergeschichte. Vor genau 100 Jahren soll vor dieser Küste ein Schiff in dichten Nebel geraten und durch ein Strandfeuer irregeleitet an den Felsen zerschellt sein. Seit jener Zeit geht die Sage um, dass der Nebel eines Tages zurückkommen werde, und mit ihm die ertrunkenen Seeleute vom Meeresgrund aufsteigen werden, um sich an den Bewohnern von Antonio Bay zu rächen. Jetzt, genau hundert Jahre später, zur Geisterstunde, taucht die geheimnisvolle Nebelbank wieder auf. Sie treibt gegen den Wind unaufhaltsam auf das Küstenstädtchen zu, und mit ihr das Grauen und der Tod, denn die Geister der Ertrunkenen suchen ihre Opfer.
John Carpenters Film erzählt eine geradezu klassische Gespenstergeschichte. Nicht umsonst hat er wohl dem Film einen Vers von Poe vorangestellt und lässt einen alten Seebären die einleitende Seemanns - Legende vom Untergang der Elizabeth Dane erzählen. "The Fog" ist ein genialer Grusel-Schocker ohne viel Blut, dafür mit einer unglaublich dichten Atmosphäre, perfekten Locations und grossartigen Schauspielern. Der Film gehört für mich zu den besten dieses Regisseurs, der einmal gesagt hat: "Ich liebe es, Angst zu machen........". Man sollte "The Fog" nicht zu tief ergründen, sondern sich einfach ein bisschen Angst machen lassen. Der Film hat meine uneingeschränkte Empfehlung.
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