Eine Kritik von Der Video-Opa (Bewertung des Films: 9/10) eingetragen am 13.08.2009, seitdem 212 Mal gelesen
Einer meiner Lieblingsfilme. Aber nun wurde er ausgerechnet angeführt als die bessere Variante im Vergleich zu Eagle Eye. Das kann ich so nicht stehen lassen.
Die Verknüpfung zu dem unschuldigen Anwalt ist ebenso haarsträubend weit her geholt. Die eigentliche Begründung für die ganze Hatz - bis hin zum Mord! - ist die Vermutung, dass *vielleicht* eine Tüte etwas mehr ausgebeult ist, als sie sein sollte. Was man angeblich auf einer einfachen Überwachungskamera sehen soll. Vollkommen lächerlich. Überhaupt, die Mega-Zoom-Kamera, die zufällig genau gegenüber in einer Kiste im Wald steckt. Zufälle über Zufälle. Und das theatralische Ende: die ganze Bande steht sich zum befreienden Bing-Bang mit gezogenen Knarren gegenüber. Die Story hat nicht nur Löcher, daran stimmt gar nichts.
Ansonsten lebt der Film natürlich von der trottelig-natürlichen Art des Protagonisten, der Beklemmung und dem Verfolgungsdrama. Auch der technische Hintergrund ist zeitlos-aktuell. Der Stil ist herausragend, die Stimmung vergleichbar mit den besseren Filmen von Sam Peckinpah.
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