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Toxic (2008)
Eine Kritik von Der Video-Opa (Bewertung des Films: 1/10) eingetragen am 28.08.2009, seitdem 479 Mal gelesen
Das war ja wieder ein schlechter Film, ei-jei-jei! Ich sollte vielleicht doch mal wieder ein bisschen mehr auf Qualität achten. Das ist ja aller unterstes Niveau. Wenigstens bin ich nicht der einzige, der entsetzt ist, ein Kommentator auf IMDb sieht das so: "The description on the back of the DVD box is a bold faced lie! This is not a high octane thriller. It's about as high octane as tap water and about as thrilling as watching paint dry."
Da müssen wir wohl eine ganz neue Kategorie aufmachen, Trash wäre viel zu hoch gegriffen. Junk trifft es vielleicht noch: Müll, für den Popo, griff ins Klo. Am Ende des Film habe ich wirklich ganz kurz gezögert, ob ich es vielleicht nur für schlecht halten soll, aber nein, dann habe ich doch herzhaft gelacht, was für ein verspinnertes Zeug da zusammengeschnitten wurde. Wie schlecht muss es einem denn gehen, dass man solche Gossen-Erfahrungen zu einem Skript verarbeiten muss. Jemand lamentiert über die verkommene Seele von Stripperinnen, aber jemand, der offenbar sein halbes Leben in einer Strip-bar verbracht hat, als einer der zahlreichen betrunkenen Zuschauer. Was für ein bemerkenswerter Horizont!
Dazu verwischte Wackelbilder, wie sie ein Fünfjähriger mit einer Handycam machen kann. Als Drehorte taugen vornehmlich Abrisshäuser, Gewalt wird nicht mal gezeigt, Blut fließt keins, auch nicht aus Schusswunden (!). Der Schnitt wechselt nicht erkennbar zwischen zwei Zeitebenen hin und her, und der Twist am Ende ist so weit hergeholt, wie das Geblubber eines Komapatienten.
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