Eine Kritik von Killswitch (Bewertung des Films: 8/10) eingetragen am 09.08.2007, seitdem 1565 Mal gelesen
Yee Nadlooshi - Der Navajo Begriff für Skinwalker: "Menschliche Wesen, die durch das Blut anderer Menschen übernatürliche Kräfte gewonnen haben". Einige bezeichnen es als Geschenk, andere als Fluch.
Ein Krieg ist entbrannt zwischen denen, die den Fluch beenden wollen und jenen, die die animalischen Kräfte nicht verlieren wollen.
Der indianischen Legende zufolge wird das Ende aller Skinwalker durch einen dreizehnjährigen Jungen herbeigeführt.
Mit diesem Prolog fängt "Skinwalkers" sehr stimmungsvoll an. Und schafft es überraschenderweise, jene Stimmung über die vollen 85 Minuten zu halten. Sicherlich ist "Skinwalkers" kein Meilenstein der Filmgeschichte, aber Regisseur James Isaac (Jason X) schafft es hier, an Vorbilder wie den sehr guten "Dog Soldiers" anzuknüpfen. Anders als in Neil Marshalls Brit-Werwolf-Actioner liegen bei "Skinwalkers" die stärken nicht bei den Monstern sondern bei den Darstellern.
Hier hat James Isaac, der unter anderem bei "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" für die Visuellen Effekte zuständig war, allerlei gute Schauspieler-Material zur Verfügung gehabt. Allen voran Elias Koteas (Shooter, Zodiac, Collateral Damage und Der schmale Grat) der eine gute bis sehr gute Leistung abliefert. Dahinter reihen sich einige unbekanntere Mimen wie zum Beispiel Rhona MItra (Beowulf, Number 23, Shooter), Jason Behr (The Grudge), Shawn Roberts (X-Men, Land Of The Dead), Kim Coates (Das Ende,BLack Hawk Down,  Hostage - Entführt) . Letzteren sehe ich immer wieder gern. Diese Darstellerriege kann sich meines Erachtens nach sehen lassen, und kann in "Skinwalkers" absolut Überzeugen.
Eine weitere Stärke von "Skinwalkers" ist die geringe Laufzeit von ca. 85 Minuten. Der Film wirkt dadurch schnell und Actionreich. Das ganze gepaart mit nicht übermäßig viel, aber einer angemessenen Menge Blut kommt schon ganz gut rüber.
Absolut Super sind vorallem die Blutmond-Aufnahmen. Sehr stimmungsvoll und optisch mehr als gelungen.
DIe Werwölfe kommen zwar leider nicht an die Wölfe von "Dog Soldiers" oder "Underworld" heranreichen, aber wirken, besonders Varek (Jason Behr) in der Endsequenz wenn er vor Timothy (Matthew Knight) steht wirkt recht diabolisch und böse.
Das Ende könnte man als offenes Ende bezeichnen, das eventuell den ein oder anderen Nachkömmling parat halten könnte. Schlimm wäre es nicht, denn das Filmchen kriegt am Ende einen kleinen "Blade- bzw Punisher Touch".
Für eine (ich glaube es ist eine) Direct-DVD-Produktion ist "Skinwalkers" schon recht ansehnlich. Für einen netten DVD-Abend durchaus empfehlenswert!
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