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Besser geht's nicht (1997)
Eine Kritik von John T. Chance (Bewertung des Films: 8/10) eingetragen am 10.11.2003, seitdem 351 Mal gelesen
Melvin Udall ist ein echtes Ekel. Als Schriftsteller recht erfolgreich, versucht der mit einigen Macken behaftete Zyniker, seinem heimlichen Schwarm, einer Kellnerin seines Stammlokals, näher zu kommen. Doch mit Kommentaren wie „Wir sterben alle früher oder später... und wie ich höre, wird’s ihren Sohn auch bald erwischen“ stehen seine Annäherungsversuche unter keinem allzu guten Stern.
Carol (Helen Hunt) hat neben ihrem Job auch noch ihren kleinen Sohn zu versorgen, der unter plötzlichen heftigen Fieberanfällen leidet.
Und doch schaffen es die beiden, langsam so etwas wie Sympathie füreinander zu entwickeln...
Für eine Laufzeit von knapp 130 Minuten eine doch sehr kurzweilige Komödie, in der vor allem Jack Nicholson seine zynische Seite voll rauslassen kann. Ob sein schwuler Nachbar Greg Kinnear, dessen farbiger Lover Cuba Gooding Jr. oder sogar seine eigene Verlegerin, niemand ist vor seinen verbalen Tiefschlägen sicher. Doch bei all dieser Boshaftigkeit zeichnet James L. Brooks dabei ein ebenso witziges wie nachdenkliches Bild eines im Grunde doch recht einsamen Menschen. Durch den kleinen Hund seines Nachbarn, auf welchen Nicholson vorübergehend aufpasst, wird ihm langsam bewußt, was es bedeutet, jemanden zu haben. Und wie er es dann nach vielen Irrwegen schafft, das Herz von Carol zu erobern, ist einfach sehenswert.
Sicher nicht der beste Nicholson-Film, aber eine äußerst unterhaltsame Komödie mit guten Darstellern, den man ruhig mal gesehen haben sollte.
8/10
 | "Surprise me!" BETA |
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