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Butch Cassidy und Sundance Kid (1969)

Eine Kritik von Sir.Craven (Bewertung des Films: 7/10)
eingetragen am 02.04.2002, seitdem 563 Mal gelesen


Story:
Butch Cassidy (Paul Newman) und Sundance Kid (Robert Redford) sind die Anführer einer Bande von Eisenbahnräubern.
Als die Outlaws binnen kürzester Zeit zweimal einen Zug der "Union Pacific Railroad Company" überfallen, ist das Maß voll: Der Zug wird von Kopfgeldjägern eskortiert, die sich sofort an die Fersen der beiden flüchtenden Bandenführer heften, womit eine temporeiche Hatz quer durch das ganze Land beginnt. Butch und Kid entkommen nur mit knapper Mühe und Not und müssen zudem erkennen, daß ihre steigende "Berühmtheit" gewisse Nachteile mit sich bringt - auf ihre Köpfe sind fortan hohe Preisgelder ausgesetzt.

Um den heimischen Kopfgeldjägern, die ihnen das Leben zur Hölle machen, zu entgehen, setzen sich die beiden nach Bolivien ab. Begleitet werden sie von Kids Freundin Etta (Katherine Ross), der einzigen des Trios, die mit der bolivianischen Landessprache, spanisch, vertraut ist. Und das es unerläßlich ist, die Landessprache zu beherrschen wird den beiden klar, als sie beginnen, bolivianische Banken auszurauben. Natürlich dauert es nicht lange, bis die halbe bolivianische Armee hinter den "Banditos Yankees" her ist...

Darsteller:
Die Besetzung Newman und Redford ist wie eine chemische Verbindung, wie Nitro und Glyzerin. Jeder für sich ist schon bemerkenswert, gemeinsam sind sie noch besser - eine hochexplosive Mischung.

Während Newman den Denker und Lenker der Bande spielt, der stets mit großem Mundwerk zur Stelle ist und trotz seines unrühmlichen Gewerbes viele sympathische Züge aufweist, verkörpert Redford einen coolen Revolverhelden vom Schlage eines Clint Eastwood in jungen Jahren. Diese Mischung paßt perfekt zusammen. Kein Wunder, daß die beiden vier Jahre später in "Der Clou" wieder gemeinsam die Leinwand unsicher machten. Katherine Ross ist hierbei sicherlich mehr als nur eine Ergänzung.

Bewertung:
Die Mischung aus (Spät)Western und Komödie ist prima gelungen. Der Streifen kommt ohne die typischen Klischees aus und erlaubt sich sogar ein paar melancholische Züge (... die "armen" Outlaws, die von einer sich rasant entwickelnden Welt überrollt werden).
Längen gibt es nicht, die Story ist solide und temporeich. Wirklich gut.


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