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Fremder ohne Namen, Ein (1973)
Eine Kritik von Der Ewige Lawrence (Bewertung des Films: 7/10) eingetragen am 20.06.2007, seitdem 630 Mal gelesen
Eastwood zelebriert hier seine Rolle, die ihm Sergio Leone mit der Dollar-Trilogie auf den Leib schrieb, genüßlich.
Er geht sogar so weit, dass er seinen Charakter überzeichnet, karikiert, fast schon der Lächerlichkeit preisgibt.
Doch seine Gegner sind dermaßen stärker überzeichnet, dass Eastwood dennoch asl supercoole Sau alles überragt.
Was Eastwoods Film mehr als die Italowestern Leones auszeichnet ist sein ausgesprochen ausgepreägter Sinn der Sezierung des Gesellschaft, fast möchte man meinen, macht er da weiter, wo 12 Uhr mittags beinahe aufgehört hatte.
Und so kommt es auch nicht von ungefähr, dass High Plains Drifter einen mal an den einen, mal an den anderen großen Western der Filmgeschichte erinnert.
Doch glücklicherweise gelingt es Eastwood zu jeder Zeit, seinen Film eigenständig und vor allem großartig bleiben zu lassen.
So gelingt es Eastwood beispielsweise gleich zu Anfang eindrucksvoll zu zeigen, dass sein Protagonist eigentlich voll die Sau ist: Wer sonst kommt mit einer "Vergewaltigung" so ungeschoren davon wenn nicht Eastwood....
Und noch etwas: Den Film muß man- vor allem wegen dem Ende - unbedingt auf Englisch schauen, so wirkt das Ende absolut anders...
7 Punkte
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