Eine Kritik von Thrillhouse (Bewertung des Films: 8/10) eingetragen am 22.05.2004, seitdem 0 Mal gelesen
Ein Fremder ohne Namen reitet in einen kleinen Kaff namens Lago ein, ein Wüstennest an der Küste. Er entpuppt sich als unerschrockener Revolverheld und wird von den Einwohnern angeheuert drei üble Verbrecher zu erledigen, die gerade aus dem Knast entlassen wurden und das kleine Nest bedrohen.
Am Ende ist dann ganz groß Showdown. Ein gewöhnlicher Western möchte man also meinen.
Es ist nicht ganz so.
In seiner zweiten Regiearbeit brilliert der Hauptdarsteller Clint Eastwood mit einer rätselhaften Rächerstory die erst am Ende ein recht simples Ende findet, auch wenn schlussendlich noch einige Fragezeichen bleiben.
Insgesamt ein Italo-inspirierter US Western mit einer einprägsamen Filmmelodie, der sich viele Anleihen von europäischen Vorbildern gönnt. Ein Film, der mit sehr, sehr wenig Budget ein Maximum an Story und Atmosphäre liefern kann.
Am Ende sagt dann der Fremde auch seinen Namen. Die Geschichte findet somit ein unerwartet einfaches, aber so nicht mehr erwartetes Ende.
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