Blood In Blood Out - Verschworen auf Leben und Tod (1993)
Eine Kritik von Duke Raoul (Bewertung des Films: 8/10) eingetragen am 31.01.2005, seitdem 1290 Mal gelesen
Anfangen tut alles mit der Jugendbande der 3 Freunde Miklo, Paco und Cruz den Vatos Locos. Ihre Gang rivalisiert mit einer anderen in East Los Angeles. Als es zu Strassenkämpfen kommt wird einer der gegnerischen Gang erschoßen. Das Dreiergespann versucht abzuhauen, wird aber von der Polizei gestellt. Dadurch werden ihre Wege getrennt. Nun zeigt der Film die 3 Schicksale der Jungs die auseinander gehen aber sich immer wieder kreuzen.
Es gibt keinen Gangfilm der sich so real mit den Banden befasst. Man sieht wie aus Freunden, Feinde werden können und wie hart das Leben im Knast ist. Mir ist aufgefallen das obwohl der Film fast 3 Stunden dauert, es nie langweilig wird. Es wird nicht jeder Blödsinn gezeigt sondern die Story zügig vorangetrieben.
Als einer der 3 Freunde verhaftet wird, wird nicht die Verhandlung und so gezeigt sondern er wandert gleich in den Bau. Dadurch verliert der Film nicht an Schnelligkeit. Es werden dann abwechselnd die Schicksale der 3 Jungs gezeigt. Paco der Anfangs als der härtere dargestellt wird wechselt auf die gute Seite und wird Polizist. Cruz verfällt den Drogen und Miklo wandert jedesmal wieder in den Knast. Dort schließt er sich einer anderen Gang an und wird dabei immer mächtiger. Das Knastleben wird sehr hart und brutal dargestellt. Es werden richtige Kriege ausgefochten da es so viele Banden im Gefängnis gibt. Nach den 3 Stunden hat man immer noch nicht genug. Der Film könnte immer noch weiter gehen.
Im Gegensatz zu Menace 2 Society und Boyz N the Hood gefällt mir dieser Gangfilm am besten.
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