"Zusammen ist man weniger allein" lässt anfangs durch den melancholischen, kühlen Flair und die leicht verrückten Charaktere und nicht zuletzt durch Audrey Tautou auf eine weitere fabelhafte Welt hoffen.
Der Film zeichnet anfangs schön das traurige, eintönige Alltagsleben dreier Hauptcharaktere ab. In gut 90 Minuten wird dann durch ihren Wandel hin zu glücklichen Personen gehuscht. Dabei bleibt der Film leider viel zu oberflächlich und geradlinig, es geht nur berauf und gipfelt in einem etwas zu zuckersüßen happy end. Überraschungen und Wendungen gibt es leider kaum.
Alles in allem ein nett anzusehender Film, der sehr hoffnungsvoll und realistisch beginnt und dann zugunsten der Stimmung des Publikums wesentlich glücklicher als das echte Leben endet. Muss aber vielleicht auch mal sein. Für die anfangs - wie ich finde - sehr realistische Zeichung der Alltagsprobleme der Akteure gibts trotzdem 7 von 10 Punkten.
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