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Ding aus dem Sumpf, Das (1982)
Eine Kritik von Schwarz (Bewertung des Films: 5/10) eingetragen am 12.04.2004, seitdem 921 Mal gelesen
Wie in dem Kultcomic verwandelt sich ein Wissenschaftler in ein grünes, mit Algen bewachsenes Sumpfmonster. Dieses ist natürlich stark und gutmütig und trägt die Angebetete durch die Gegend und dann wären da noch die Bösen... etwas anderes erwartet wahrscheinlich auch niemand von solch einer Produktion. Regisseur Wes Craven setzt in dieser Adaption auf viele Actionszenen in Form von Schießereien und Pyroeffekten. Horroratmosphäre kommt so gut wie nie auf, "Das Ding aus dem Sumpf" versteht sich hier eher als unterhaltsamer Nachmittagsfilm für die ganze Familie. Die Darsteller sind allesamt routiniert, bei David Hess blitzt sogar kurz seine sadistische Darstellungskunst auf. Comicartige Überblendungen und ein Monsterclash erinnern an die Vorlage von DC. Die (hoffentlich bewußt) recht einfachen Masken und SFX verstärken den Eindruck des fantastischen Monsterabenteuers der alten Schule, das sich nicht ernst nimmt. Schön sind die Bilder aus dem Sumpf, wenngleich die Telefonzelle ein bißchen deplaziert wirkt. Als Hommage an die alten Trash-Monsterfilme hätte es wiederum mehr davon gebraucht.
Fazit: Unterhaltsamer, als Abenteuerfilm umgesetzter Stoff des kultigen DC-Comics. Hier in der Familienversion ohne besondere Schwächen oder Stärken. 5/10 Punkten
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