Der Film erzählt die Lebensgeschichte vom Landadeligen Redmond Barry, die sich hauptsächlich durch dessen Aufstieg und anschließenden Fall definiert.
Die Story ist nicht schlecht, hat ein paar Höhepunkte und stellt die Zeit, in der sie spielt gut und deteilgetreu dar.
Kubricks Umsetzung der Story ist sehr konsequent, nur meiner Meinung nach konsequent langweilig und langatmig. Stellenweise kommen beim Zuschauer Spannung oder Interesse auf, die sich leider nicht über den ganzen Film erstrecken können. Die Charaktere haben eine große Tiefe und sind sehr glaubwürdig, was zu einer erhöhten Dramatik führt.
Die Schauspieler sind alle solide, aber wirklich gut ist leider keiner von ihnen.
Ich sehe diesen Film neben Eyes wide shut als einen der schlechtesten von Stanley Kubrick an, mit Uhrwerk orange oder Shning kann man ihn nicht vergleichen.
Als positiv wären da noch die Filmmusik, die Kulisse, die Kostüme und die Maske zu erwähnen.
Zusammenfassend ist Barry Lyndon leider langatming und langweilig und kann lediglich durch gute Kostüme und Musik beeindrucken.