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Mann mit der Todeskralle, Der (1973)
Eine Kritik von LJSilver (Bewertung des Films: 9/10) eingetragen am 22.04.2002, seitdem 550 Mal gelesen
„Enter the Dragon“ ist Bruce Lees letzter Film vor seinem tragischen Tod. Auch durfte er die Premiere nicht mehr erleben, hatte aber noch Gelegenheit, die Rohfassung des Meisterwerks zu sehen. „Enter the Dragon“ war zugleich der erste Martial Arts-Film, der von einem Major-Hollywood-Studio produziert wurde.
Daher unterscheidet sich der Film auch von den vorherigen Filmen von Bruce Lee:
Die Story ist deutlich von James Bond inspiriert und sehr professionell umgesetzt, was Kulissen und Statisten betrifft (die früheren Lee-Filme waren hier noch sehr trashig). Außerdem ist der Film nicht nur auf Lee fixiert, denn John Saxon und Jim Kelly stehen ebenfalls sehr im Vordergrund der Story.
Dies ändert nichts daran, dass die Fights von Lee einmal mehr perfekt sind. Nunchaku, Fightstick und Fäuste fliegen, dass es eine Freude ist. Auch Saxon und Kelly sind schön anzusehen, erreichen aber nicht die Ästhetik von Bruce Lee. Schön, dass im Film verschiedene Kampfstile vorkommen, was für Abwechslung sorgt.
Erwähnenswert ist die wunderbare Kameraführung, die mit Ego-Perspektiven und schönen, surrealen optischen Täuschungen im Spiegelkabinett aufwarten kann.
Wer sich den Film genau ansieht, wird viele bekannte Gesichter erkennen, die aber z.T. nicht in den Credits erscheinen. U.a. sind in Nebenrollen zu sehen:
Bolo Yeung (Geballte Ladung, Bloodsport), Chuck Norris (Way of the Dragon, Missing in Action), Jackie Chan (Rush Hour, Rumble in the Bronx) und Sammo Hung.
Viel Spass beim Suchen!
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