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Sternwanderer, Der (2007)
Eine Kritik von Frostbeule (Bewertung des Films: 9/10) eingetragen am 04.11.2007, seitdem 1157 Mal gelesen
Der Sternwanderer lädt ein zu einem wunderschönen Ausflug in eine Fantasiewelt voller Märchen und Zauberei (vergleichbar Willow, Herr der Ringe oder der Drachentöter). Was sich zunächst grauenhaft kitschig anhört, ist unglaublich gelungen. Die Story an sich wird die nörgelnden Kritiker noch nicht vom Stuhl hauen: Trotteliger Junge will seiner Geliebten als Beweis für seine Liebe einen gefallenen Stern bringen. Königsthronfolger und böse Hexen gieren ebenfalls nach dem Prunkstück. Vorraussetzung, um Gefallen an der Geschichte zu finden, ist natürlich, sich von unserer Welt in seiner Vorstellungskraft trennen zu können und zu wollen. Die Schaupspieler sind allererste Sahne, Michelle Pfeiffer mimt die böse Hexe voller Zauberkraft und Robert de Niro den tuntigen Piratenkapitän, dem sein harter Ruf vorauseilt. Besonders überzeugen kann der Film visuell und auditiv. Reichlich Humor, tolle Effekte, fantastische Landschaften und bunte Kulissen, sowie Spannung und Actionszenen lassen zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkommen. Die Atmosphäre ist dicht und der schnulzige Liebespart hält sich (aus Rücksicht auf das männliche Publikum?) in Grenzen. Ein Film für die ganze Familie - auch hervorragend als Weihnachtsfilm geeignet.
Fazit: Fürs Auge und fürs Herz - ein Fantasie-Abenteuer mit Liebesfilm-Akzenten und ordentlichem Humor (*mähähäh*). (9/10)
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