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Earthstorm (2006)
Eine Kritik von Kiste (Bewertung des Films: 5/10) eingetragen am 05.08.2011, seitdem 299 Mal gelesen
Der Mond wird von einem Meteoriten getroffen wodurch seine Umlaufbahn durcheinander gerät. Natürlich bleibt das auch nicht ohne Folgen für die Erde und es geschehen schlimme Umweltkatastrophen die ganze Landstriche zerstören die Amis kennen da natürlich nur eine Rettung: Eine Atombombe muss her!
Jau Katastrophenfilm die 64235ste, diesmal muß der gute alte Mond zunächst die Einschläge aus dem All verkraften, nachdem ein Big Ass Asteroid seine Mondkruste angeknabbert hat. Das ist aber noch lang nicht genug, zunächst denkt man das Asteroidenfragmente in Richtung Erde rasen um ein paar heimelige Impacts zu generieren, doch es kommt noch schlimmer und sogar Teile des Mondes fallen auf die Erde nieder und verwüsten Kleinstädte wie Baltimore und Mexiko City (und die Gallier hatten doch Recht, wenn sie fürchteten das der Himmel ihnen auf den kopf fallen könnte).
Nun aber schnell zurück in den Schema F Modus, zunächst einmal haben wir männlichen Helden A, der seine Tapferkeit erstmal bei der Sprengung eines Hochauses unter Beweis stellen darf (natürlich ahnt niemand das seine Fähigkeiten im Showdown nochmal eine entscheidende Rolle spielen könnte) und wir haben, wie nicht anders zu erwarten, Heldin B, ihres Zeichens Astrophysikerin oder sowas, die punktgenau über die Katastrophe bescheid weiß, aber deren Daddy einst von den mächtigen Obrigkeiten ob dessen Arbeit verunglimpft wurde (aber dessen Arbeitsergebnisse den zweiten entscheidenden Beitrag zur Überwältigung der Krise darstellt), möchte noch jemand Wetten darauf abschließen ob diese beiden schicksalsgebeutelten Kretaturen am Ende ein Liebespaar werden?
Auch wenn ich gerne über das Katastrophengenre lästere fand ich diese Version noch einigermaßen akzeptabel, kein Mensch wird über die maximal minimal brauchbare CGI seine Playstation verschrotten und auch die Darsteller sind nun nicht gerade oscarreifes Material, aber immerhin geht di ganze Sache noch einigermaßen zügig dahin und die zu Anfang befürchteten Melodramen halten sich doch in Grenzen. Auch das begrenzte Budget verhindert eine glaubwürdige Version der Apokalypse, nur das am Ende ziemlich offensichtlich bei Armageddon abgekupfert wurde ist ein wenig schade. Dafür gibts kleinere Scherze am Rande, man beachte nur den Flug im Space Shuttle bei denen so physikalische Nichtigkeiten wie Schwerkraft sich als völlig überbewertet herausstellen und sich keiner der Beteiligten irgendwie solcher unterworfen fühlt (sorry an meinen Deutschlehrer für diesen Satz).
Earthstorm ist an sich gar nicht mal so übel, trotz massen an Fehlern unterhält dieses Weltuntergangsszenario der Woche einigermaßen anständig. Einen Bonuspunkt gibts für mich als Kind der 80er natürlich für das Auftreten von Dirk Benedict, einst Mitglied des A-Teams, auch wenn er hier nur das A-Loch spielen darf.
5/10
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