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No Country for Old Men (2007)
Eine Kritik von 24nico24 (Bewertung des Films: 9/10) eingetragen am 09.04.2008, seitdem 528 Mal gelesen
No Country For Old Men
Wer spielt die Hauptrolle?
Sheriff Thomas Bell (Tommy Lee Jones), aus dessen Sicht die Handlung erzählt wird und der in einen Krieg zwischen einem Kriegsveteranen und einem Auftragskiller verwickelt wird.
Oder der Kleinstädtler Llewelyn Moss (Josh Brolin), welcher den Schauplatz eines offensichtlich gescheiterten Drogendeals findet und dabei einen Koffer mit zwei Millionen US-Dollar, den er an sich nimmt und damit zum Gejagten wird. Vielleicht sogar Killer Anton Chigurh (Javier Bardem), der beauftragt wird das Geld wiederzufinden.
Alle Protagonisten werden auf dramaturgisch exzellente Art und Weise gleichwertig beleuchtet, inklusive überraschender Wendungen. Die unkonventionellen Stilmittel, welche der Plot beinhaltet, werden sicher nicht jedem gefallen, aber gerade das macht den Film so außergewöhnlich. (Vorsicht, das Ende!) Die Bezeichnung Neo-Western ist dabei auch völlig zutreffend, allein die Bildgewalt, die Ausprägung der Charakter und die Duellatmosphäre. Staubtrocken, kalter Schweiß, still. Die Hetzjagd ist unglaublich spannend und der Zuschauer spürt die Angst vorm lautlosen Tod bis ins Mark. Und dafür braucht er keine Filmmusik…genial, die Ruhe macht die Musik. Mit jeder Sekunde des Films schließt sich die Schlinge um ihn immer enger. So zieht sich eine dicke Blutspur durch die Handlung und die Gewalt gerät völlig außer Kontrolle. Eine beeindruckende Leistung von Javier Bardem: Kaltblütig, grausam und mysteriös.
Mich wundert es das so was bei den Oscars Anklang gefunden hat, dort wird ja meistens nur Mainstream-Murks abgefeiert.
No Film For Every Man…
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