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No Country for Old Men (2007)
Eine Kritik von Blondie (Bewertung des Films: 8/10) eingetragen am 07.06.2008, seitdem 1059 Mal gelesen
No Country for old Men ist ein guter Thriller, der aber nie beliebt geworden wäre, wenn man ihn nicht mit vier Oscars ausgezeichnet hätte und der Name Ethan&Joel Coen drauf stehen würde. Leider wird in No Country for old Men viel Potenzial verschenkt. Der Film beginnt mit einer hochspannenden und atmosphärischen ersten Stunde und endet dann leider mit einer ziemlich langartmigen zweiten Stunde.
Der Westerntouch passt überraschend gut ins Gesamtbild. Die fatalistische Stimmung bei den Protagonisten ebenfalls. Der aus Fargo bekannte, ziemlich bissiger und fieser, schwarzer Humor ist auch wieder vorhanden. Trotz seiner extremen Gewaltszenen verfällt No Country for old Men nie in Geschmackslosikeit, dass verdankt der Film seinen großartigen Schauspieler, die großartig die Tragik vermitteln und immer Menschlichkeit ausstrahlen.
Actionszenen gibt es nur wenig, No Country for old Men erzählt seine Geschichte sehr ruhig. Der unverkennbare Humor und die pralle Atmosphäre machen No Country for old Men zu einem besonderen Leckerbissen für Filmfans, wenn da aber nicht diese zweite Stunde wäre, in der die Qualität des Films konstant abnimmt. Naja, der Film bleibt ein ungewöhnliches Thriller-Drama mit viel Atmosphäre und schwarzem Humor. Auch wenn er an Fargo nicht heran kommt, ist No Country for old Men ein empfehlenswerter Streifen.
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