|
 |

Ansicht eines Reviews
Dead Eyes Open (2007)
Eine Kritik von Kiste (Bewertung des Films: 5/10) eingetragen am 05.09.2011, seitdem 174 Mal gelesen
Ziel der Reise ist, wo der Tank leer ist. Getreu diesem Motto fahren sechs junge Leute in die Wildnis. Dort merken sie sehr schnell, dass sich die Welt verändert. Das unsäglich Böse ist bereits angekommen und breitet sich unaufhaltsam aus …
Mit Amateursplatterein aus deutschen Landen besteht ja leider eine mächtig große Chance mindestens schultertief ins Klo zu greifen. Und auch die ersten Bilder die uns Dead Eyes Open an den Kopf wirft, lassen Schlimmes erahnen. Das Bild ist einer Super 8 Kamera aufgenommen und sieht noch krisseliger als ein Familienvideo aus den 80er Jahren. Im Lufe der Geschichte kommt man aber nicht umhin, das dies absolut beabsichtigt war und so der Flair der alten Urzombiefilme eingefangen werden soll, auch wenn sie nach längerem Genuß entweder Schwindelanfälle oder Kopfschmerzen verursachen.
Weniger entschuldbar ist dafür der Ton der äußerst matschig und unverständlich daher kommt. Eine Post Production fand ganz offensichtlich bei den Dialogen nicht statt und mituntersind manchmal ganze Textzeilen akustisch einfach nicht zu verstehen. Lauter machen bringt auch nichts, denn setzen einem die vielen Schreckmomente durch diverse laut aufgenommene doch ganz schön. Einen vernünftigen Mittelweg der Lautstärkeregelung zwischen Dialogen und Score (der sogar ganz gut ist), hab zumindest ich nicht gefunden.
Ein weiterer Kritikpunkt sind die Darsteller. Klar, wir haben hier keine Profis vor uns und auf der Schauspielschule war auch niemand und sei es nur für eine Schnupperstunde, aber praktisch alle der beteiligten Damen und Herren holzen sich stocksteif durch Film, als wollten sie Werbung für Wachkoma machen. Andereseits sind sie auch nicht schlimmer als die Leute die uns Taubert und Schnaas meistens präsentieren. Regisseur Ralf Möllenhoff schimpft sich unbescheiden als ein Kultregisseur, aber für diesen Status hängen die Trauben noch etwas zu hoch.
Völlig ungewöhnlich ist dafür der kleine Gastauftritt vom Zombiedaddy George A: Romero in einem kurzen Fernsehinterview, von dem ich aber nicht sicher bin ob dieses ursprünglich für diesen Film gedreht wurde. Falls das der Fall sein sollte gibts einen Respektspunkt extra.Â
Auch wenn ich jetzt mehr kritisiert, als gelobt habe, ist Dead Eyes Open gar kein übler Film, die Story ist einigermaßen flott, die Make ups größtenteils gelungen, da gibts viel schlimmere Vertreter des Genres. Mit einem kleinen Independant Bonus 5/10
 | "Surprise me!" BETA |
Zur Übersichtsseite des Films Liste aller lokalen Reviews von Kiste
Zurück
 |
 |
|