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Postal (2007)
Eine Kritik von Carlopedersoli (Bewertung des Films: 10/10) eingetragen am 02.09.2007, seitdem 3521 Mal gelesen
Man sollte Lorbeeren ja nicht zu früh verschenken.
Aber bei diesem Film sei allen von vorne herein gesagt: Ansehen, lachen, geschockt sein (im positiven Sinne) und....LACHEN. Perfekte Cast, coole Szenen und jede Menge Komik der Extraklasse. Dieser Film räumt mit einem sehr starken Stilmittel mit der globalpolitischen Situation auf; nämlich mit dem Dampfhammer. Ich könnte jetzt seitenweise lustige Szenen und Figuren aufzählen, aber das würde in einer Spoilerarie enden. Fans von Uwe Boll werden ihn sowieso lieben. Und alle, die Herrn Boll belächeln und mit miesen Kritiken überhäufen (nur weil er weder abgehoben noch ein Arschloch ist, sondern ein sympathischer Filmemacher, der seiner Arbeit nachgeht und dabei kein Blatt vor den Mund nimmt), sollten sich Postal unvoreingenommen ansehen.
Der Gore- und Splattergrad ist moderat (vor allem im Gegensatz zu der CGI-Kacke die momentan die Kinos überschwemmt), aber dennoch nichts für Kinderaugen und schwache Nerven, was aber mehr an den Tabus liegt die gebrochen werden. Wo andere Satiren eine "assoziale, tabulose Aktion" andeuten, da wird sie in Postal unverblühmt gezeigt.
Fazit: Der bescheurtste, abgedrehteste (ich weiss, man sollte keine Superlative benutzen) Film seit Kentucky Fried Movie!
10/10 Punkten
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