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Another Meltdown (1998)

Eine Kritik von Crawler (Bewertung des Films: 4/10)
eingetragen am 22.02.2004, seitdem 733 Mal gelesen


Also eins vorweg: Der Film ist nur was für hartgesottene HK-Movie Fans. Jeder andere würde es nämlich nicht schaffen über die große Anzahl von Schwächen in diesem Film hinwegzuschauen.

Zum Inhalt:
Unser Hauptdarsteller wird nach einem verpatzten Einsatz in die chinesische Botschaft in "Lavernien" versetzt.(Wo auch immer das liegen soll!)
In diesem Land kooperiert in korrupter Verteidigungsminister mit der Sekte der "Roten Sonne".
In diese Verschwörung wird unser Held mit reingezogen und trifft auf diesem Wege auch gleich seine alte Flamme aus Judendzeiten wieder...........

Musik:
Die Musik ist ganz ordentlich und passt auch meistens gut zur entsprechenden Szene....Sie ist natürlich nicht so markant wie in "Once upon a Time in China",aber auch nicht störend oder unpassend.

Darsteller:
Keiner der Darsteller kann 100%ig überzeugen. Sie halten sich alle maximal auf Serienniveau, und das trotz einer guten Besetzung. "Vincent Zhao Wen Zhuo" kennt man ja aus diversen Jet Li Filmen sowie aus "The Blade" und
Shu Qi ist ja durch "Under Controll", "The Transporter" und "So Close" bekannt. Auch der "Onkel" im Film ist ein bekanntes Gesicht aus mehreren John Woo Filmen.
Jedoch geizen alle ein wenig mit Mimik & Gestik und die Dialoge waren auch schon mal besser. Zu erwähnen sei hierbei, dass man sich den Film unbedingt auf Englisch oder Kantonesisch anschauen sollte, da die deutsche Synchro der eines billigen Softpornos gleicht. Es hören sich alle Stimmen irgendwie gleich an und man merkt, dass man sich hier keine Mühe gegeben hat. Die englische Sprachfassung ist da schon viel besser. Außerdem verfügt die DVD ja über deutsche UT.

Action:
Die Kampfszenen sind super gemacht und auch recht brutal. Mit Blut wird hier auch nicht gespart und Vincent Zhao Wen Zhuo merkt man an, dass er ein erfahrener Kämpfer ist. Die Fights sind definitiv das Highlight diese B-Movies.
Jedoch die Explosionen im Film könnten glatt aus einem C64 stammen. Die sind so schlecht gemacht, dass man meinen könnte,der Regisseur hat ein Feuerzeug gefilmt und die Flammen dann in das Bild geschnitten. Zum Glück explodiert in dem Film nicht sehr viel, so dass man sie relativ schnell wieder vergessen kann. Auch die einzige Autoverfolgungsjagd im Film ist recht amateurhaft gefilmt und umgesetzt worden.

Fazit:
Coole Kämpfe, simple Story, unterdurchschnittliche Darsteller, miese Spezial Effekte................"Vincent Zhao Wen Zhuo" rettet den Film ganz klar.............
Kaufen würde ich den Film niemals, aber angucken kann man sich ihn mal...
04/10 Pkt.


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