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Men in Black (1997)

Eine Kritik von zeckpetzki (Bewertung des Films: 8/10)
eingetragen am 12.06.2008, seitdem 295 Mal gelesen


J und K gegen eine Küchenschabe…06.06.2008

Will Smith und Tommy Lee Jones in einem Film, da kann es nur ein Adjektiv geben: cool. Und genau so ist es auch, denn angesichts der wirklich äußerst ungewöhnlichen Ausgangslage des Films bedarf es zweier Helden, die stets und überall unaufgeregt daherkommen, immer das richtige zur richtigen Zeit tun und so im Alleingang die Erde vor der völligen Vernichtung retten. Diese droht, da eine monströse außerirdische Küchenschabe versucht, eine Minigalaxis an sich zu reißen, deren Wert unermeßlich ist – vor allem für eine andere Spezies Außerirdischer, die damit drohen, die Erde zu vernichten, wenn man nicht ratzfatz das Kleinod aushändigt. Erst mal haben, liebe Schwaben, aber die zwei abgebrühten Männer in schwarzer Kleidung lösen auch diesen Fall auf jeden Fall.

Kalauerpolizei am Start! Die Synchronisation des an sich wirklich großartigen Films ist mal wieder alles andere als kongenial. Schade, schade, Schokolade, denn J und J sind das beste Buddy-Duo seit Murtaugh und Riggs. Und sie arbeiten für eine Behörde, die geheimer als geheim ist – die einzige Anstalt des öffentlichen Rechts, die genau Buch darüber führt, wo auf der Erde sich gerade welches Alien aufhält. Das braucht man, denn hier und da benimmt sich einer der Fremdbürger daneben, und dann müssen sie eingreifen, die Men in Black, die ihre Informationen hauptsächlich sehr dubiosen Zeitschriften entnehmen. Auf geht es dann zum Einbürgerungstest, und wenn eines sicher ist, dann die Tatsache, daß schon lange Aliens mitten unter uns sind!

Heiter, heiter, immer weiter folgen wir einer lustigen Nummernrevue, die sich nie wirklich ernst nimmt. Viel Komödie, wenig Action, eine große Menge an wirklich guten Ideen – auch Rambo ist nicht von diesem Planeten - und danach wie so oft ein mißratener Folgefilm. Smith und Jones machen im Film in ihren schwarzen Anzügen mehr als eine gute Figur, haben ein wirklich feines Blitzgerät zur Erzeugung von Erinnerungslücken am Start und dazu noch ein ganz großartiges Fahrzeug. Da tritt die Story schon ein wenig in den Hintergrund, das macht aber nichts, denn der Film ist einfach kurz und zugleich kurzweilig. Man verschwendet seitens der Regie keine Zeit und geht in die vollen, das ist auch gut so, und dazu noch ein Ohrwurm als Filmmusik, was soll man meckern…eben - 8/10.


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