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Rush Hour (1998)

Eine Kritik von zeckpetzki (Bewertung des Films: 7/10)
eingetragen am 28.02.2005, seitdem 346 Mal gelesen


Buddy-Movie mit Jackie Chan und Chris Tucker.

Als in Los Angeles die Tochter des chinesischen Botschafters entführt wird, fordert dieser seinen alten Freund, Inspektor Lee, zur Unterstützung an. Zugleich wird vom LAPD der großmäulige Detective Carter zu Lee`s Kindermädchen bestimmt. Man glaubt, zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen zu haben, indem man durch diesen Kniff die beiden vom FBI unerwünschten Helfer auf unwichtige Details ansetzt. Doch natürlich kommt es, wie es denn vorherbestimmt ist – Genre – und die beiden anfangs so ungleichen Polizisten raufen sich zusammen und können die Tochter befreien. Schönes Zuckerl dabei für Lee: er rechnet mit Juntao ab, einem Engländer, der einst ein gefürchteter, wenngleich unerkannter Gangsterboß in Hongkong war und Lee`s Partner auf dem Gewissen hat. Der Film endet mit dem direkten Übergang zu „Rush Hour 2“, die beiden Recken sitzen im Urlaubsflieger nach Hongkong.

Eigentlich kann nichts schiefgehen, wenn die laut Werbetext „ Schnellste Hand des Ostens“ auf „Das größte Maul im Westen“ trifft. Und anfangs ist das auch noch, so, da häufen sich die komischen Momente, denn die zwei Hauptdarsteller sind wahrlich ungleich, nicht nur in Größe und Hautfarbe. Aber irgendwie gibt es dann immer mehr Leerlauf, und auch die für Chan so unvergleichlichen Gefechte sind deutlich spärlicher zu sehen als in seinen früheren Werken. Nun, der Mann wird auch älter, und wir alle sollten froh sein, wenn wir in diesem Alter noch eine solche Körperbeherrschung und Fitneß hätten. Chris Tucker fällt gegen den ruhigen Chinesen, einen Mann mit einer Mission, schon etwas ab, wenngleich er auch seine guten und komischen Momente, gerade im Zusammenspiel mit den Kollegen des LAPD, hat.

Zum Glück kann der Film noch beim Finale punkten, da wird das Tempo wieder angezogen, und der schmierige Brite bekommt sein Fett. Unvergleichlich sind dann noch die Outtakes, die während des Abspanns gezeigt werden, also die DVD auf gar keinen Fall abrupt ausschalten. Insgesamt kann man wenig Schlechtes über diesen Film sagen, aber auch nicht allzuviel Gutes, ist halt ein typisches Buddy-Movie mit allen Schwächen und Stärken dieses Genres. Flockige Unterhaltung für zwischendurch, gewürzt mit dem einen oder anderen lässigen Spruch seitens Tuckers. Im amerikanischen Rating PG 13, also auch nicht allzu hart, Spaß für die ganze Familie – 7/10


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