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Ansicht eines Reviews
Mad Max - Jenseits der Donnerkuppel (1985)
Eine Kritik von Adam Kesher eingetragen am 11.04.2005, seitdem 1019 Mal gelesen
In der postapokalyptischen Einöde Australiens strandet Einzelgänger Max Rockatansky (Mel Gibson) in dem zwielichtigen Handelszentrum Bartertown. Oberhaupt Aunty Entity (Tina Turner) setzt ihn auf ihren Rivalen Master Blaster (Angelos Rossitto und Paul Larsson) an. Als Max ihre herrschsüchtigen Pläne durchschaut, schickt sie ihn in die Wüste, wo er auf einen Kinderstamm trifft, der in ihm eine Art religiösen Befreier sieht…
Nachdem George Miller sich im zweiten Teil der Trilogie seine ursprünglichen Ambitionen noch bewahren konnte, scheint seine mit George Ogilvie geteilte Regiearbeit im dritten Teil trunken vom Erfolg der Vorgänger. Sorglos vermengt das Regieduo ein Sammelsurium exotischer Schauplätze, skurriler Figuren und aberwitziger Handlungselemente zu einem unfassbar anspruchslosen, bemüht familientauglichen Quark. Zwischen slapstickhaften Kloppereien und verquastem Gefasel verwurstet der Film das bereits aus Teil zwei bekannte Exodus-Motiv. Leider nicht mehr als eine peinliche Wühlkiste, bei der man vor lauter Scham gar nicht weiß, wo man die Augen lassen soll.
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