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Hostel 2 (2007)
Eine Kritik von Max Con Carne II. (Bewertung des Films: 1/10) eingetragen am 08.02.2010, seitdem 332 Mal gelesen
Also doch: Dummheit ist strafbar! Wie beruhigend! Seit Juni 2008 ist dieses Machwerk mit den 131-Zertifikat getadelt, womit die BPjS diesem verkorksten Sadostreifen mal ordentlich gezeigt hat, wo der Barthel den Most holt. Coole Aktion, danke liebe Bundesprüfstelle! (Achtung: Einleitung ist völlig ironiefrei!)
Tja, was soll man sonst auch noch groß zu diesem Werk sagen, das rein storymäßig ein gnadenloses RipOff vom nicht minder beknackten ersten Teil ist?? Statt drei Jungs gehen nun drei Mädels irgendwo in Tschechien verschütt. Der Rest ist business as usual: Regisseur Eli Roth - schon als Bärenjude in Tarantino´s völlig überschätztem "Inglorious Bastards" unangenehm aufgefallen - haut in den Splatterkerbe als gäb´s kein Morgen mehr. Dabei muss alles möglichst brutal, möglichst abstoßen zur Sache gehen. Viele Szenen sind close-to-snuff, was natürlich voll beabsichtigt ist. Doch waren die meisten einschlägigen Werke aus den 70ern und 80ern für eine erwachsene Randzielgruppe konzipiert, so zielt "Hostel 2" vornehmlich auf ein breites, möglichst junges Massenpublikum ab. Schon alleine diese Tatsache ist es, die diesen Gewaltporno so widerlich macht!
Darüber hinaus packt Roth eine Pseudo-Message mit rein. Doch jeder, der mit einigermaßen offenen Augen und Ohren durch diese Welt geht weiß, dass es unter dem Zuckerguss unserer scheinbar heilen Gesellschaft leider nicht mehr ganz so einwandfrei ausschaut. Dabei ist "Hostel 2" von einer schier nicht mehr zu überbietenden Einfältigkeit, die nur durch die leider nicht gerade wenigen Sadoszenen gewisse Impulse erhält. Wer diesem Machwerk auch nur annähernd etwas Positives abgewinnen kann, fordert vermutlich als nächstes einen Oscar für die Enthauptungsvideos...
Absolutes Punkteminimum!
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