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Ratatouille (2007)
Eine Kritik von Sylvester Stallone (Bewertung des Films: 9/10) eingetragen am 03.10.2007, seitdem 580 Mal gelesen
Nachdem die letzten Animationsfilme immer mehr Mittelmaß waren, kommt nun mit „Ratatouille“ mal wieder ein hochkarätiger Animationsfilm ins Kino. Pixar ist halt ein Garant für gute und durchdachte Animationsfilme mit einer Geschichte, die einen mitreißt, wie sie schon bei „Findet Nemo“ und „Monster AG“ bewiesen. Nun schickt Pixar den achten Animationsfilm ins rennen. Unter der Leitung von Regisseur Brad Bird, der schon einen Oscar für den Animationsfilm „The Incredibles“ bekam, entstand wieder einmal ein kleines Animationsmeisterwerk, mal mit ganz neuen Hauptdarstellern. Normalerweise sind süße, niedliche, sympathische Tierchen gefragt, wie zum Beispiel Pinguine, Fische oder Zootiere. Aber Pixar schickt nun Ratten ins rennen. Ratten gelten bei uns als Ekel verbreitende kleine Nager, sind Feind jedes Küchenchefs, Essen ausschließlich Abfall und noch dazu sind sie laufende Krankheitserreger. Klingt alles andere als süß und niedlich. Doch Pixar beweist uns etwas anderes.
Denn Ratte Remy ist ein Genießer und Kenner was gutes Essen angeht, er kann perfekt kochen, wäscht sich jedes mal die Pfoten bevor er kocht, also alles andere als ein abfallfressendes Nagetier. Wobei letzteres immer noch auf seine Artgenossen zutrifft. Eines Tages kommt er auf Paris, die Stadt des guten Essens. Dort trifft er den tollpatschigen Küchenjunge Linguini. Dann beginnt ein Abenteuer eines ungleichen Paares.
Die Story bietet eine unerwartete negative Wendungen beider Hauptdarsteller, zum Glück gibt es ein geniales und lustiges Happy End.
Normalerweise findet man in den Storys der Animationsfilme ständig Parodien auf Hollywoodblockbustern, hier aber fast nicht. Was den Spaß und die Lacher im Film nicht sehr mindert, den der ununterbrochen gebotene Slapstick, garantiert ein Gagfeuerwerk ohne Ende. Die meisten Lacher werden durch die Ratte Remy seinen Bruder und den tollpatschigen Küchenjunge Linguini erzeugt.
Was die Synchronstimmen angeht, hält sich der Film sehr zurück. Normalerweise kann fast jeder Animationsfilm ein kleines Staraufgebot aufweisen. Doch hier ist ausschließlich Tim Mälzer, der den grummelnden Koch Horst spricht, erwähnenswert.
Ein topanimierter Film, bei den auf jedes kleine Detail geachtet wurde, ob es jetzt das Fell der Ratten ist oder die Ereignisse im Hintergrund oder auch die Stadt Paris. Einfach nur sensationelle CGI-Bilder.
Fazit: Dieser Film kann endlich wieder mit einer perfekten Animation und einer Brillianten uns sympathischen Story überzeugen, nachdem zuletzt so viele computeranimierte Mittelmaßfilme im Kino landeten. Ein 110-minütiger 5-Sterne-Genuss für die ganzen Familie. Einfach nur Rattenscharf.
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