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Dark City (1998)

Eine Kritik von holgocop (Bewertung des Films: 8/10)
eingetragen am 29.08.2006, seitdem 285 Mal gelesen


Dieses absolut geniale Machwerk von "The Crow" - Regisseur Alex Proyas zeigt wie gut sich Horror, Science Fiction und Film Noir durch eine außergewöhnlich gute optische (düster !) Umsetzung und einen interessanten Plot, von dem sich Matrix mehr als nur eine Scheibe abgeschnitten hat, verbinden lassen. Erwähnenswert hierbei auch die schauspielerischen Leistungen von Kiefer Sutherland, William Hurt und - meiner Meinung nach in ihrer absolut besten Rolle bisher - Jennifer Conelly. Wobei bis auf den - auch wieder meiner Meinung nach - , wegen des dämlichen Gesichtsausdrucks, ein wenig peinlichen Auftritt dieses Insp. Bumsteads (no idea what´s the name of the actor is), der Film bis in die Nebenrollen super besetzt ist. Wer mal auf ein paar Fansites schat, wird auch feststellen,daß sogar bis in die kleinsten Details des Movies Anspielungen auf die Bibel, und ähnliche Dinge gemacht wurden (wodurch sich auch die Namen der Protagonisten erklären lassen: John, Daniel, und später Anna), ein genauerer Blick wäre also auch in Anbetracht der häufig verwendeten Symbolik angebracht - meine Kusine meinte sogar Parallelen zur Gen-, Klondiskussion erkennen zu können ... . Ok, ok, das hier soll ja eine FilmKRITIK sein, insofern gibt es natürlich auch bei Dark City einige Sachen auszusetzen: 1. Ein paar der Nebendarsteller fügen sich, wegen der nicht ganz so überzeugenden schausp. Leistung, nicht richtig in die düstere Stimmung des Films ein (ich denke dabei an die dumme Fresse des Hotelchefs, des oben erwähnten Inspektors und des Bahnbeamten). 2. Das Ende ! Der langwierige, effektüberladene Schluß hätte ein wenig anders realisiert werden können. Aber dieses Problem ist ja schon aus „The Crow“ bekannt. Ich habe desweiteren gehört, daß viele mit dem „guten“ Ende nicht zurechtkommen. Naja abgesehen davon, daß ein HAPPY END tatsächlich eher weniger in den düsteren Kontext passt, finde ich, daß der Soundtrack, so komisch das klingt, das wieder ausmerzt. Überhaupt ist der Soundtrack sehr perfekt und fügt sich nahtlos in die Stimmung ein. Da wäre z.B. Anita Kelsleys (ist das richtig geschrieben ?) „Sway“, von dem es – leider – auch eine Technoversion gibt ... . Wenn dann schließlich gegen Ende die Dunkelheit dem Licht der aufgehenden Sonne weicht, kann der Zuschauer richtig gehend John Murdocks Gefühle nachempfinden. Es schmerzen einem ebenso die Augen wie ihm, und wann bekommt man jemals wieder ein solches Gefühl der Identifizierung mit dem Helden ??? Also anschauen !


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