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Black Water (2007)

Eine Kritik von Burningfly (Bewertung des Films: 8/10)
eingetragen am 12.10.2011, seitdem 139 Mal gelesen


Mit Tierhorrorfilmen ist es ja immer so eine Sache... entweder meist zu reisserisch oder unrealistisch inszeniert, kranken viele dieser Filme an schlecht animierten Cgi Animationen welche schon beim ersten Erblicken des Tieres den Willen schürren einfach abzuschalten...

Da ist es doch löblich das man in Australien immernoch an den Zuschauer denkt.
So geschehen in dem Krokodilhorrorstreifen Black Water welcher von den beiden Regiesseuren David Nerlich und Andrew Traucki realisiert wurde. Hier hat man auf echte Krokodile gesetzt und somit alles richtig gemacht.

Die Geschwister Grace ( Diana Glenn) und Lee ( Maeve Dermody) mitsamt Grace´s Partner Adam ( Andy Rodoreda) wollen sich einfach mal entspannen und planen eine nette kleine Bootstour durch die Sümpfe Nordaustraliens. Nachdem man sich zum Angeln bereit gemacht hat, gehts auch schon los. Doch als man schon bereits tief in die Sümpfe hineingetuckert ist, nimmt die Reise eine Schreckliche Wendung... das Boot wird von einem riesigen Krokodil gekentert und es bleibt nichts anderes übrig als sich auf einen Baum zu flüchten, hinabblickend auf den Terror welcher unter ihnen im Wasser seine Kreise zieht...

Fängt der Film noch mit phantastischen Landschaftsaufnahmen Australiens an, verliert der Film nicht gerade viel Zeit die trügerische Idylle in ein Alptraum Szenario zu verwandeln.
So entwickelt sich schnell eine recht klaustrophobische Stimmung welche auch den Zuschauer packt. So ist man trotz der Tatsache das man sich in der breiten Natur befindet auf einem Baum gefangen, wissend das die unsichtbare Gefahr in den Tiefen des Wassers lauert. Vorallem da dieser Film auf wahren Tatsachen beruht und dadurch das es das Regiesseurduo schafft den Film realistisch und nachvollziehbar zu halten entwickelt sich hierbei eine zum mitfiebern und mitfühlende Spannung welche ziemlich Intensiv ist.  So ist das gegensätzliche Verhalten der Protagonisten in solch einer Gefahrensituation stehts glaubhaft und wirkt nie gekünselt. Dies sollte man vorallem aber auch den guten Darstellerischen Leistungen zu gute halten, welche fernab von Klischees agieren.Vorallem die junge Maeve Dermody macht hierbei einen ausserordentlich guten Job. Neben den Darstellern und der Klasse Location ist es vorallem das echte Krokodil welches durch seine Präsenz dem Film ausmacht. Bei einigen Szenen fragt man sich wirklich wie das wohl gedreht wurde und man wünscht sich das doch mehr Tierhorrorfilme ohne Cgi und mit richtigen Tieren gedreht werden.
Wer hier jedoch auf brutale Szenen aus ist wird entäuscht sein, da der Film sehr auf den psychologischen Schrecken setzt ohne mit übertriebenden Szenen glänzen zu wollen. Dies tut dem Film aber mehr als gut und macht ihn viel realistischer.

Fazit: 
Tierhorror wie er sein sollte, minimalistisch inszeniert , spannend an den Nerven zerrend, gute Location, gute Darsteller und echte Krokodile. 


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