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Dead Bang - Kurzer Prozeß (1989)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 6 / 10)
eingetragen am 18.02.2003, seitdem 757 Mal gelesen



Kurzweiliger Cop-Actionthriller mit Don Johnson in der Hauptrolle, der sich besser schlägt als erwartet.
Mitten in L.A. stürmt ein Räuber den Laden eines Schwarzen. Dieser folgt den Anweisungen des Kriminellen, doch dieser ist ein Rassist und ermordet den Mann aufgrund seiner Hautfarbe. Ein Polizist, der den Räuber später durchsuchen will, ist unachtsam und bezahlt das ebenfalls mit dem Leben. Allzu spektakulär ist der Auftakt des Films nicht wirklich, aber er besitzt Atmosphäre, was Regisseur John Frankenheimer ja immer gute beherrschte.
Mit dem Fall wird der abgewrackte Cop Jerry Beck (Don Johnson) beauftragt und hinter dessen Alk-Wolke verbirgt sich (wer hätte das gedacht) doch noch ein wirklich guter Schnüffler, der bald eine heiße Spur hat und auch einen Verdächtigen. Don Johnson wandelt hier auf den Spuren von Bruce Willis und Clint Eastwood und auch wenn er dabei immer noch sehr an seine „Miami Vice“-Rolle erinnert, so ist er gar nicht schlecht.

Bei der Verfolgung des Tatverdächtigen stößt Jerry auf eine ganze rechte Bewegung, die Überfälle und andere Straftaten aus rassistischen Hintergründen begeht. Zusammen mit dem FBI-Agenten Arthur Kressler (William Forsythe) kommt Jerry einem organisierten Netz aus Neo-Nazis auf die Spur, zu dem auch der Mörder gehört...
Die Story von „Dead Bang – Kurzer Prozess“ ist recht simpel und solide gestricktes Copkino, dass außer den Faschobösewichtern wenig Ungesehenes bietet. Doch die Atmosphäre ist nicht ohne, die Spannung besitzt ein solides Maß und die bereits in einem anderen Review erwähnte Szene ist einfach zum Schreien. Da macht es nicht so viel aus, dass die Handlungen der Fiesling nicht immer logisch sind und Don Johnson angesichts der ganzen Faschos nur gegen den Polizistenmörder und dessen paar schießwütige Kumpane vorgeht. Auch die Tatsache, dass Penelope Ann Miller als zweites auf der Besetzungsliste steht, aber nur eine sehr winzige Rolle hat, stört nicht sehr.

Die Action ist nicht allzu massig vertreten und bietet auch nicht viel neues, ist aber von Action-Spezi Frankenheimer routiniert inszeniert worden. Dabei gibt es an sich nur einige Shoot-Outs zu sehen, die immerhin einen recht ordentlichen Munitionsverbrauch und ein paar nette Einschüsse bieten. Zwar wird dem Actionfan keine Innovation präsentiert, aber passables Augenfutter.
Don Johnson macht sich als Klischee Cop im Sog von Figuren von John McClane und Martin Riggs ganz ordentlich, auch wenn seine Darstellung keine Bäume ausreißt. Auch William Forsythe hat schon besser gespielt, ist aber routiniert genauso wie die restlichen Darsteller.

Solider Copfilm mit netter Action und einer insgesamt soliden Story, der das Rad zwar nicht neu erfindet, aber flotte, wenn auch recht schnell vergessene Unterhaltung bietet.


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