Review

Pierce Brosnan, bekannt als James Bond, und Chris Cooper, bekannt
unter anderem durch American Beauty, sind die beiden Hauptcharactere in
diesem Film, der Ende der 40er Jahre angesiedelt ist. Es soll ein Thriller
sein, ist aber maximal ein (unglaubwürdiges!) Beziehungsdrama. Der
erfolgreiche Geschäftsmann Harry Allen (Chris Cooper) plant seine
treue Ehefrau zu verlassen, um mit seiner neuen charmanten Freundin Kay  (Rachel McAdams) glücklich zu sein. Dies beichtet er seinem langjährigen besten Freund Richard
Langley (Pierce Brosnan). Zufälligerweise findet dieser Freund heraus,
dass auch Harrys Frau ihren Ehemann mit einem jüngeren Kerl betrügt. Er
selbst behält alles für sich, er rät ihr sogar noch, ihren Ehemann auf
keinen Fall zu verlassen, da dieser sonst zu Grunde gehen würde und
somit ihr neues Glück auf den Scherben von ihrem Ehemann  aufbauen
würde und sie damit nicht glücklich werden könnte. Wenig später trifft
Richard Kays Geliebte, in die er sich selbst verliebt. Da Harry es
nicht übers Herz kriegt, seine angebliche treue Frau, mit der Wahrheit
zu konfrontieren und sie schließlich zu verlassen, plant er sie zu
vergiften. Durch einige, leider sehr vorhersehbare, Zwischenfälle, wird
dieser Giftanschlag erst in einer Nacht stattfinden können, wenn sie
selbst die tödliche Medizin, welche als Magenberuhigungsmittel getarnt
ist, einnimmt. Kurze Zeit vor der vermeintlichen Sterbenszeit seiner
Frau, will er noch einmal seine Geliebte besuchen, um Kraft zu tanken.
Doch diese hat leider ganz andere Pläne inzwischen und so erfährt
Harry, dass sein bester Freund seit Kindeszeiten daran Schuld ist. Sie
hat sich nun ebenfalls in Richard verliebt. Hier findet die erste
auffällig schlechte Szene statt. Statt wütend auf seinen besten Freund
zu sein, ist es ihm unverständlicherweise egal. Er scheint sich eher
dafür zu schämen. Warum weiß wohl nur er. Also versucht er so schnell
wie möglich zu seiner Ehefrau zu gelangen, um sie vorm Tod zu retten.
Diese beendet kurz darauf hin ihre Liebesbeziehung mit ihrem Lover, um
ganz die Ehefrau zu sein, die sie sein sollte. Richard heiratet später
Kay. Und Harry und seine Frau Pat sind mehr oder weniger glücklich
zusammen.

Persönliches Fazit:
Verdammt
unglaubwürdiges Beziehungsdrama, bei dem kein Einziger, der
eingesetzten Schauspieler voll überzeugen kann. Die gezeigten Gefühle
sind kaum nachvollziehbar und auch die Handlung ist sehr mager für 90
Minuten. Spannung kommt leider nicht auf, da die Geschichte einen nicht
mitreißt. Die einzige halbwegs spannende Sequenz ist Harrys Fahrt gegen
die Zeit, um seine Frau doch noch zu retten. Doch auch hier, wird dem
Zuschauer mehr oder weniger stark gezeigt, dass der Film eine Low
Budget Produktion ist und einzig allein Pierce Brosnan der
Hauptkostenfaktor darstellt. Dieser bringt es leider auf nahezu keine
Gesichtsmimik und lächelt selbst bei der Begegnung mit seinem besten
Freund 100 % gleich, wie er seine neue Geliebte angeschaut hatte. Keine
Verwunderung oder ähnliches zu erkennen.
--> 1/10

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