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Kids (1995)
Eine Kritik von Ebert (Bewertung des Films: 6/10) eingetragen am 16.06.2004, seitdem 428 Mal gelesen
Ficken ist cool, und macht kleinen Jungen, die kein Hirn, aber schon mit 11 eine Erektion bekommen, anscheinend viel Spaß.
Weniger Spaß macht es den jungen Mädels, die mit den Schnöseln bumsen, zu erfahren, dass sie Aids bekommen haben, weil Jungchen sein kleines Ding überall rein gesteckt hat.
Ein schwer genießbarer Film. Besonders die Szenen, in der der picklige Schnösel die Mädels pompelt machen es einem nicht leichter.
Kids ist ein typisches Low-Budget Produkt: man soll Mitleid bekommen mit menschlichem Müll, der sich durch nichts anderes definiert als herumlungern, stehlen, faulenzen, und natürlich seinen kleinen Lümmel überall reinzustecken. Dass Aids die Strafe ist, ist dabei eher verständlich. In diesem Sinne ist Kids ein guter Film, denn er zeigt eine Generation von Verlierern, die selbst ihren Weg gewählt haben, und mit ihrem Schicksal leben müssen. Verlierer gibt es immer, und was man aus seinem Leben macht, hat man selbst in der Hand. Dass sollte als Message aus diesem Film gezogen werden.
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