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Outlander (2008)

Eine Kritik von mülltonne (Bewertung des Films: 8/10)
eingetragen am 18.03.2010, seitdem 350 Mal gelesen


Das Thema von Beowulf und Grendel, wurde schon in einigen guten und schlechten Filmen thematisiert. Ob in "Die Legende von Beowulf", Beowulf", "Der 13te Krieger" oder "Beowulf und Grendel", das Thema wurde aus verschiedenen Sichtweise gezeigt und auseinandergenommen. Howard McCain adaptiert den Stoff relativ lose, in ein sehr interessantes Setting, was zeigt wie die alte Legende entstand. Der fremde Krieger, heißt hier Kainan und kommt aus den All, ist also ein humanoides Alien und das vermeintliche Pendant zu Grendel, gibt das grimmig leuchtende Morween. Wie einst in "Alien3" bringt der Fremde das Monster, durch einen unglücklichen Vorfall auf die Erde und die Bevölkerung bestehend aus Wikingern in arge Bedrängnis. Die Szenen in denen das außerirdische Monster unter den Menschen wütet, sind sehr gelungen, auch wenn die FX am Anfang des Films nicht immer ganz überzeugen können. Bei späteren Szenen, wie der Höhle samt Nachwuchs, ist dieses Manko vergessen, denn McCain holt aus dem bekannten Setting viel an Spannung heraus. Dabei geraten die Leistungen der Darsteller, nicht ins Hintertreffen, denn nicht die Effekte stehen an erster Stelle. Den vermeintlichen Helden gibt James Caviezel ("Die Passion Christi", "Deja Vu" und "Long Weekend") zum Besten und sammelt viele Sympathiepunkte und kann auch als kerniger Actionheld überzeugen. John Hurt mimt den Anführer des Wikingerclans und kann ebenso viel aus der Klischeerolle holen. In weiteren Rollen glänzen Sophia Myles ("Underworld" und "Tristan & Isolde") als Love Interest mit ordentlich Power und Ron Perlman ("Hellboy I + II") als hünenhafter Gunnar, der allerdings wenig Screentime hat, bis seine Kopf auf den Boden fällt. "Outlander" ist keine hochtrabene Arthousekost, kann aber als fantasievolles Mischmasch aus Abenteuer -, SciFi -, Fantasy - und Horrorelementen überzeugen und macht aus der irren Story packende Unterhaltung wie seit langem nicht mehr. Eigentlich ist es dann auch schade, das der Film an den Kinokassen erbärmlich abgesoffen ist. Denn das Monster, kreiert von Patrick Tatopoulos ("ID4", "Silent Hill" und "Pitch Black") und das wie erwähnt tolle Setting, sorgen für ein Höchstmaß an Spannung, Spaß und Action.

Fazit: Besser als gedacht, fantasievolle Interpretation der "Beowulf" - Legende mit guten FX, ordentlichen Darstellern und viel Action. Dafür gibt es 8 von 10 leuchtenden Morweenschädeln!


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