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Wishmaster (1997)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 7 / 10)
eingetragen am 17.01.2017, seitdem 116 Mal gelesen



Im 12. Jahrhundert verbreitet ein Djinn Schrecken und Angst. Durch Wünsche des Königs kommt es zu vielen Toten, bis es einem Zauberer schließlich gelingt, den Djinn in einen Opal zu verbannen. Viele Jahrhunderte später, in der Gegenwart, kommt der Opal wieder zum Vorschein. Der Opal befindet sich an einer Statue, welche per Schiff am Hafen ankam. Dort wartet nun Raymond Beaumont auf seine Statue. Durch einen Zufall fällt die schwere Kiste mit der Statue drin runter und zerquetscht Ed Finney, Raymounds Kollegen. Dadurch gerät der Opal an einen Arbeiter, und dieser verkauft ihn an einen Mann weiter. Dieser Mann bringt den Opal zu einem Auktionshaus und dort soll Alexandra dessen Wert schätzen. Was sie nicht weiß: Dort haust immer noch der Djinn, und dieser ist nun wieder aktiv.

Bei Wishmaster und seinen immerhin drei Fortsetzungen sollte man sich schleunigst von der Vorstellung des knuffigen Geists aus der Wunderlampe der in 1001 Nacht seinem Finder brav drei Wünsche erfüllt verabschieden. Denn hier sind die Djinns eine böse Rasse die zwischen den Welten leben und die Weltherrschaft anstreben. Dazu muß der Erwecker eben jene drei Wünsche äußern und es passiert. Als eines der Exemplare aus seinem steinernen Gefängnis befreit wird muß eben die Finderin Alex diese Wünsche äußern, währenddessen der Djinn durch die Straßen zieht und auf seine eigenwillige Art Wünsche erfüllt, die meist mit Todesfolge ändern.
Hier kann Wishmaster mit zahlreichen splattrigen Effekten glänzen. Regisseur Robert Kurtzman ist darin ja auch ein Meister seines Faches und hier geht es wirklich schon sehr blutig und gorig mit nett handgemachten Gesuppe zu. Auch die Dämonenmaske ist gut getroffen, also wer es filmisch eher deftig mag, ist in diesem Franchise gut aufgehoben. Das zeigt sich vor allem zu Beginn und im Showdown, als wahre Metzelorgien auf origenelle Weise vollzogen werden, aber auch zwischendrin gibt es ein paar gute Einfälle. So wünscht sich eine Verkäuferin ewige Schönheit und wird prompt in eine Schaufensterpuppe verwandelt oder ein Türsteher wünscht sich dem Alltag zu entkommen und darf zur Belohnung im Houdini geprüften Wassertank seinem sicheren Ertrinken entgegensehen und so sind schon wieder zwei Seelen eingesammelt.
Gut dabei ist vor allem der wirklich ultraschwarze Humor und vor allem Andrew Divoff, der dem Djinn mit einem herrlichen bösartig verschlagenen Blick verkörpert. So engagiert spielen hab ich ihn jedenfalls noch nie gesehen. Auch immer nett sind die wirklich zahlreichen Gastauftritte von Genregrößen wie Robert Englund, Kane Hodder, Tony Todd, Reggie Bannister, Ted Raimi und noch zahlreichen andere und das ein gewisser Wes Craven als Produzent dabei, hat sicher auch nicht geschadet.
Zum großen Klassiker reicht es für mich allerdings noch nicht, denn zwischen den hinterhältigen Wunscherfüllungen gibt es doch ab und an ein wenig an Leerlauf, die Darstellerin der Alex ist auch nicht so wirklich überzeugend und das simple Finale rundet den Film auch nicht gerade ab, aber ansonsten bietet Wishmaster guten Horror der ziemlich derben Sorte mit einem toll aufgelegten Hauptdarsteller.
7/10


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