Eine Kritik von Apollon (Bewertung des Films: 5/10) eingetragen am 13.10.2003, seitdem 579 Mal gelesen
Die Erfolgszeit der zwei Kultgestalten von MTV ist zwar schon länger vorbei, doch für die Nachwelt hat man ja noch die TV-Folgen und insbesondere diesen Kinofilm, in dem Beavis und Butt-head ihrem abhanden gekommenen Fernsehgerät nachtrauern und sich nun auf die Suche nach einem neuen machen. Dabei geraten sie dann allerdings unfreiwillig in mehrere missliche Situationen...
Auf eine vernünftige Story kommt es hier gar nicht erst an, denn ein Markenzeichen der beiden Dummbatzen ist es überhaupt, nicht den geringsten Funken Anspruch aufkeimen zu lassen. So sind sie auch bekannt für ihr neandertalisches Verhalten und ihre grenzdebilen Artikulationen. Die Dialoge zwischen den beiden beschränken sich eigentlich überwiegend auf ominöse, schwer zu identifizierende Geräusche, die sie von sich geben; hier ein Grunzen, da ein Nuscheln. Das ist aber auch kein Wunder und schon gar nicht ungewöhnlich, denn die Intelligenz von Beavis und Butt-head steht immer in Konkurrenz mit der eines Schimpansen. Ja, so sind diese sexgeilen Böcke nun einmal, so kennt man sie auch aus der TV-Serie. Die Zeichnungen passen sich dem Ganzen im Prinzip an, indem sie simpel, grob - eben stark vereinfacht gehalten wurden.
Der Film ist insgesamt eigentlich so dämlich, dass man ihn sich keinesfalls nüchtern antun sollte. Über Sinn und Niveau zu diskutieren, wäre hier einfach nicht angebracht, deshalb sollte man Beavis und Butt-head so hinnehmen, wie sie sind und wie die Fans sie auch liebten und teilweise noch heute lieben. Wer die alte TV-Serie nicht kennt, wird sich in diesen Film sowieso nicht verirren.
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