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Austin Powers - Das Schärfste, was ihre Majestät zu bieten hat (1997)

Eine Kritik von Der Pate (Bewertung des Films: 7/10)
eingetragen am 24.06.2005, seitdem 1253 Mal gelesen


Yeah Baby, Yeah!

The Swinging Sixties: die Welt der Pop-Musik, des kalten Krieges, der heißen Liebe und der psychedelischen Drogen. Ein Mann versucht die Welt zu vernichten, ein dessen Name symptomatisch für das Böse schlechthin steht: Dr. Evil. Und nur ein Mann hat die Macht ihn zu stoppen: Austin Powers, Modelfotograf und Top-Agent.

Mit "Austin Powers" versuchte Hauptdarsteller, Drehbuchautor und Produzent Mike Myers, die aus dem grauen Alltag der neunziger Jahre heraus ziemlich schräg und wild wirkenden Sechziger wiederaufleben zu lassen. Sein Held Austin Powers verkörpert Prinzipien, die damals hochgehalten wurden. Die "Swinging London" ist eine überzogene Gegenwelt und wurde mit einer knallbunten Farbpracht wieder belebt, die selbst die legendären 60er Jahre nicht hätten bieten können. Bei der Musikuntermahlung setzte man auf einen Mix aus unvergesslichen Klassikern und modernen Songs.
Regisseur Jay Roach ("Meine Braut, ihr Vater und ich"), der mit diesem Film sein Kino-Debüt ablieferte, orientierte sich nicht nur am unsterblichen Charme der alten "James Bond"-Filme, sondern parodierte diese mit seinem Werk wesentlich mehr. Denn die Witze sitzen alle perfekt, besonders die Szenen mit Austin Powers und Dr. Evil sind der reinste Brüller – einfach herrlich komisch.

Der "coole" Frauenschwarm Austin Powers wird von Mike Myers ("Wayne’s World") gespielt, der hier allen Zuschauern Lachmuskel-Kater beschert. Er ist eine wilde Mischung aus einem Trottel und James Bond. In seiner zweiten Rolle verkörpert er auch Dr. Evil, einen idiotischen Bösewicht der die Welt vernichten will – eine tolle Leistung. Elizabeth Hurley ("Passagier 57") verkörpert die sexy Agentin Vanessa und in den weiteren Rollen sind noch Mimi Rogers als Mrs. Kensington, die Vanessas Mutter ist, Michael York als britischer Geheimdienstchef oder Seth Green als Scott Evil zu sehen, die allesamt gute Leistungen im Comedy-Genre vollbringen. In Kurzauftritten sind u.a. Christian Slater und Carrie Fisher zu sehen.

Fazit: Eine witzige Besetzung, schrille Sets und viele schräge Sprüche, sowie das Traumpaar Elizabeth Hurley und Mike Myers machen "Austin Powers" zu einem hochunterhaltsamen und flotten Filmtrip!


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