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Saw IV (2007)
Eine Kritik von Dying Dragon (Bewertung des Films: 7/10) eingetragen am 07.02.2008, seitdem 481 Mal gelesen
Das Gesetz der Serie - zu jedem Saw habe ich eine Kritik verfasst, natürlich kommt jetzt die neueste. Die letzte wird es wohl nicht bleiben, Teil 5 und 6 sind ja schon geplant.
Eines kann ich der Serie auch nach dem neusten Teil attestieren: Keiner der 4 Teile ist misslungen. Aber trotzdem treten jetzt deutliche Abnutzungserscheinungen auf. Warum kann man es nicht einfach gut sein lassen? Am Ende von "Saw 4" wird ein neuer Killer präsentiert und ich wage mal zu sagen, dass dieser seinem Vorgänger niemals das Wasser reichen kann. Zu blass und uncharismatisch, aber schließlich hat der Gute ja auch kaum Dialoge aufzusagen und wenig Screentime.
Wenigstens sieht man alte Bekannte wie Eric Matthews (Teil 2 und teilweise 3) und Jeff (Teil 3) wieder, letzteren leider nur ganz kurz. Natürlich hat Jigsaw wieder massig Fallen gestellt und Rigg (der schwarze Polizist aus Teil 3) ist diesmal der Spielkamerad. In Sachen Brutalität nimmt man sich wieder etwas zurück, die Obduktionsszene gleich am Anfang hat es allerdings in sich. Ansonsten sind die Fallen nicht mehr so krass wie in Teil 3, aber trotz allem noch verdammt fies (Eisblock - Kopffalle).
Etwas konfus wird es gegen Ende, der für die Serie bekannte Überraschungseffekt ist für mich der Schwächste aller Teile, bietet dafür aber genug Stoff für einen Nachfolger. Um frischen Wind reinzubringen (geht das überhaupt noch?) vielleicht mal mit `nem anderen Regisseur? Trotzdem: Respekt, Herr Bousman. Ihnen ist ein unterhaltsamer und guter Streifen gelungen. Ob man diesen auch wirklich gebraucht hätte, steht auf einem anderen Blatt.
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