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Woodoo - Die Schreckensinsel der Zombies (1979)

Eine Kritik von Street Fighter (Bewertung des Films: 8/10)
eingetragen am 24.02.2005, seitdem 368 Mal gelesen


Zur damaligen Zeit schwappte eine Welle an Zombiefilmen in unsere Gefilde - die ihren Anfang mit George A. Romero's "Zombie" nahm - und einfach nicht enden wollte. Das Zombiegenre ist nicht dafür bekannt geworden, dass es das einfallsreichste Genre ist; Und dies bewies auch schon diese fast endlos erscheinende Vielfalt an Zombiefilmen, die alles andere als gut und sehenswert waren. Aber zum Glück gibt es auch noch Ausnahmen wie Lucio Fulci's "Woodoo-Schreckensinsel der Zombies".

Die Handlung basiert darauf...

...dass eine führerlose Segelyacht von der New Yorker Küstenwache geentert wird. Besagte Yacht trieb ohne jedes Lebenszeichen auf dem Hudson Bay. Als die Beamten die Yacht durchsuchen, stossen sie auf abgetrennte Körperteile und einen lebenden Toten, der auch gleich einen Beamten tötet. Ann Bowles, die Tochter des Yachtbesitzers, wird von der Polizei verhört und sie findet heraus, dass die Yacht ihrem Vater gehört, dessen Aufenthaltsort unbekannt ist und das er vermisst wird. Sie tut sich mit dem jungen Journalisten Peter West zusammen, der die mysteriösen Vorfälle untersuchen soll. Beide begeben sich, zusammen mit dem Ehepaar Brain und Susan, deren Schiff sie auch mieten, auf die Reise zu einer Insel namens Matul. Auf der Insel begegnen sie dem Arzt Dr. Menard, der ihnen verrät, das die Toten wieder auferstehen und nur ein Ziel haben: Und zwar Menschenfleisch. Und so beginnt für unsere unglücklich zusammengeschweissten ein Kampf ums Überleben, denn die Zahl der Zombies steigt weiter an.

Die Handlung ist nicht besonders komplex und ist auch einfach zu verstehen. Was meiner Meinung nach unüblich ist: Das der Film von Anfang an schon eine sehr dichte Atmosphäre aufbaut, welche durch die wirklich gut getroffene Musikuntermalung auch keinen Abbruch findet.

Was ich sehr Genre-untypisch finde, ist diese exzessive Gewaltdarstellung. Lucio Fulci hält bei Gore-Szenen direkt drauf und zeigt alles sehr ungeschönt, fast schon Mark-erschütternd. Das will ich dem Film auf jeden Fall zu Gute halten.

Das Make-Up ist auf jeden Fall ein grosser Pluspunkt. Während die lebenden Toten in den Romero-Filmen teilweise nur Blau geschminkt sind, fällt das Make-Up in diesem Fall deutlich besser auf als andere Make-Up's. Die Zombies sehen so aus, als wären sie bis zur Unkenntlichkeit verwest. Auf jeden Fall ist das Zombie Make-Up in "Woodoo -Schreckensinsel der Zombies" sehr eindrucksvoll und trägt meiner Meinung nach sehr zur Atmosphäre bei.

Abschliessend bleibt nur noch zu sagen, das der Film stellenweise sehr hart ist, aber eine ungewöhnlich dichte Atmosphäre zu bieten hat.

Fazit: Gut gemachter Zombiefilm mit sehr harten Gore-Szenen und einer guten Atmosphäre. Jeder, der gerne Zombiefilme guckt, sollte auf jeden Fall mal einen Blick riskieren. 8 von 10 Punkten.


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